“Glass” Datenbrille – Google greift Smartphones an

Google Glass als Türöffner für innovatives Wearable Computing?

Viele fragen sich, ob Google Glass das Potential als eigenständige Technologie hat. Werden Datenbrillen wie Google Glass in Zukunft immer noch aktuell sein und möglicherweise eine neue Ära der tragbaren Computergeräte einleiten? Die Antwort gibt Google’s Senior Developer Advocate Timothy Jordan, der anlässlich des Google Glass Updates der Datenbrille die Okulare Technologie als grundlegende Veränderung in der Benutzeroberfläche von smarten Kommunikationsgeräten beschreibt.

Der Google Mitarbeiter beschreibt die intelligente Brillentechnologie vom “Projekt Glass” als Quantensprung und Vorreiter für eine veränderte Form der Bedienung von zukünftigen “Wearable Computing” – Geräten. Als Beispiel führt Jordan dabei die QWERTZ-Tastatur auf, welche durch verschiedene technische Anpassungen zwar eine vereinfachte Eingabe ermöglicht, jedoch immer noch die gleiche Eingabemethode auf Endgeräten darstellt. Im Gegensatz dazu steht die einfache Sprachbedienung der Google Glass Datenbrille, die, gepaart mit einer intuitiven Gestensteuerung, dem Endverbraucher eine einmalige Bedienbarkeit ermöglicht.

Obwohl das Glass Konzept ein kurz aufflammendes Technologiespielzeug werden könnte, sieht Timothy Jordan in der Datenbrille die Zukunft der Eingabemethodik für smarte Kommunikationsgeräte. Google Glass offeriert eine nicht intrusive Eingabemöglichkeit über das eingebaute Mikrofon – wenn beispielsweise ein Foto aufgenommen wird, kann dieses per Sprachbefehl über Facebook oder Google+ geteilt und versendet werden.

Die erweiterte Realität mit Google Glass nimmt langsam Gestalt an. Die aktuellen Software und Hardware Updates der Datenbrille sowie der zunehmende Support für Glass Developer, die wachsende Zahl von Glassware Applikationen und eine grössere Schar von Testpersonen forcieren den Trend von Augmented Reality Geräten. Trotz dieser Euphorie für Google Glass als innovative Technologie verweist der pragmatische Google Mitarbeiter Jordan darauf, dass Datenbrillen andere Eingabegeräte wie das Smartphone oder ein Notebook nicht vollständig ersetzen werden, sondern eher eine intelligente Zusatzoption in der Handhabung zukünftiger Technologien und Anwendungen darstellen.