Intel steigt in Wearable Computing ein

Intel Datenbrille, Smartwatch und Headset auf der CES vorgestellt.

Der Chiphersteller Intel steigt nun auch in den Bereich Wearable Computing ein und hat auf der CES ( Consumer Electronics Show ) in Las Vegas eine eigene Smartwatch mit Headset präsentiert. Die Smartuhr soll über eine Geo-Fencing-Funktion verfügen, mit der die Überwachung des Smartwatch-Trägers aus der Ferne möglich ist.

Über die Geo-Fencing-Funktion soll es möglich sein, eine Person in einem vorher festgelegten Bereich zu überwachen. So kann beispielsweise ein automatischer Notruf abgesetzt werden, sollte sich der Smartwatch Träger ausserhalb des vorgegebenen Bereichs bewegen.

Innovative Gadgets, Datenbrillen wie Google Glass oder die MetaPro, als auch tragbare Computergeräte sind auf der CES angesagt und stehen im Fokus der Konsumenten.

Neben der Intel Smartuhr stellte CEO Brian Kranich in einer Keynote auch das Headset “Jarvis” vor, welches sich mit dem Smartphone verbindet und über eine App verschiedene Funktionen für den Anwender mit sich bringen soll.

Eine weitere Entwicklung von Intel ist die “Perceptual Computing”-Technik. Dabei sollen Computer über Gesten, Gesichts- und Spracherkennung die Umwelt erfassen und verarbeiten können. Mit der 3D-Kamera Real Sense präsentiert Intel eine erste Datenbrille mit entsprechenden Funktionen. Mit der Grösse vom Zeigefinger kann während einer Telefonkonferenz etwa der Hintergrund eines Objektes verändert werden (Greenscreen-Technologie). In Zukunft soll die Intel Smartbrille auch Gesten erkennen, die zur Steuerung von Bildschirminhalten notwendig sind.

Ob Intel Google Glass mit der eigenen Datenbrille das Wasser reichen wird, bleibt abzuwarten. Die Google Brille soll in diesem Jahr dem Endverbraucher zugänglich gemacht werden.