“Glass” Datenbrille – Google greift Smartphones an

Google Glass als Türöffner für innovatives Wearable Computing?

Viele fragen sich, ob Google Glass das Potential als eigenständige Technologie hat. Werden Datenbrillen wie Google Glass in Zukunft immer noch aktuell sein und möglicherweise eine neue Ära der tragbaren Computergeräte einleiten? Die Antwort gibt Google’s Senior Developer Advocate Timothy Jordan, der anlässlich des Google Glass Updates der Datenbrille die Okulare Technologie als grundlegende Veränderung in der Benutzeroberfläche von smarten Kommunikationsgeräten beschreibt.

Der Google Mitarbeiter beschreibt die intelligente Brillentechnologie vom “Projekt Glass” als Quantensprung und Vorreiter für eine veränderte Form der Bedienung von zukünftigen “Wearable Computing” – Geräten. Als Beispiel führt Jordan dabei die QWERTZ-Tastatur auf, welche durch verschiedene technische Anpassungen zwar eine vereinfachte Eingabe ermöglicht, jedoch immer noch die gleiche Eingabemethode auf Endgeräten darstellt. Im Gegensatz dazu steht die einfache Sprachbedienung der Google Glass Datenbrille, die, gepaart mit einer intuitiven Gestensteuerung, dem Endverbraucher eine einmalige Bedienbarkeit ermöglicht.

Obwohl das Glass Konzept ein kurz aufflammendes Technologiespielzeug werden könnte, sieht Timothy Jordan in der Datenbrille die Zukunft der Eingabemethodik für smarte Kommunikationsgeräte. Google Glass offeriert eine nicht intrusive Eingabemöglichkeit über das eingebaute Mikrofon – wenn beispielsweise ein Foto aufgenommen wird, kann dieses per Sprachbefehl über Facebook oder Google+ geteilt und versendet werden.

Die erweiterte Realität mit Google Glass nimmt langsam Gestalt an. Die aktuellen Software und Hardware Updates der Datenbrille sowie der zunehmende Support für Glass Developer, die wachsende Zahl von Glassware Applikationen und eine grössere Schar von Testpersonen forcieren den Trend von Augmented Reality Geräten. Trotz dieser Euphorie für Google Glass als innovative Technologie verweist der pragmatische Google Mitarbeiter Jordan darauf, dass Datenbrillen andere Eingabegeräte wie das Smartphone oder ein Notebook nicht vollständig ersetzen werden, sondern eher eine intelligente Zusatzoption in der Handhabung zukünftiger Technologien und Anwendungen darstellen.

 

Datenbrillen bereit für den Massenmarkt – Interessenten gibt’s genug

Kann Google Glass Datenbrillen für die Masse der Bevölkerung interessant machen?

Laut einer Bitkom-Umfrage möchte angeblich jeder Fünfte Datenbrillen wie Google Glass in Deutschland nutzen. Dabei zeichnet sich eine klare Konzentration der Datenbrillen interessierten Technikfans bei Jugendlichen und Männern ab. Obwohl die Datenbrille “Google Glass” noch nicht im Handel erhältlich ist, steigt das Interesse für die Realität erweiternde Brillen immens. Das Google Marketing für seine AR-Brille hat in den USA schon mehr als 10.000 interessierte Entwickler und Testpersonen in seinen Bann gezogen. Diese konnten kürzlich jeweils drei weitere potentielle Google Glass Testpersonen angeben, welche mit der Zahlung von 1.500,- $ die innovative Datenbrille beziehen können. Dieser Feldtest für Smarbrillen und Augmented Reality Geräte ist bisher einzigartig und die ideale Testwiese für eine erfolgreiche Einführung der Google Brille. Laut der repräsentativen Umfrage von BITKOM (Hightech-Verband) äusserten sich 20% der Befragten positiv über die Google Datenbrille. Mit einem tragbaren Computer wie “Glass” ergeben sich unzählige Vorteile, beispielsweise bei der Betrachtung von Emails, Navigationshinweisen oder Social Media Aktivitäten. Etwa 7% der Befragten können bereits heute die Absicht zum zukünftigen Kauf einer Datenbrille bestätigen und weitere 13% der Umfrageteilnehmer können sich den Brillenkauf vorstellen. Für knapp ein Drittel der Befragten ist die Einführung von Datenbrillen eher mit Skepsis behaftet, wobei ein weiteres Drittel die Anschaffung einer Datenbrille kategorisch ablehnt. Sicher ist wohl hingegen, das vorrangig jüngere Menschen das Google Gadget oder andere Datenbrillen nutzen werden, die schon heute nicht mehr ohne ihr Smartphone auskommen.

Ob die knapp 1.000 befragten Bundesbürger wirklich repräsentativ für die gesamte Bundesrepublik stehen, bleibt abzuwarten, noch zu gering sind das Interesse und die bereitgestellten Informationen über die realen Anwendungsmöglichkeiten von Datenbrillen im Alltag. Zudem ist die aktuelle NSA-Affäre nicht gerade förderlich für die Vorstellung einer Datenbrille, die von jedem und allem ständig Foto- und Videoaufnahmen produzieren kann. In unserer nicht repräsentativen, aber leidenschaftlich durchgeführten Umfrage hat Smartglasses24 festgestellt, dass die grosse Mehrzahl der Bürger noch überhaupt nicht von Google Glass, etwaiger Datenbrillen oder tragbaren Geräten für die Darstellung der erweiterten Realität Kenntnis genommen hat. Unsere Umfrage bei Akademikern, Handy-Shop Besitzern, Ärzten, Arbeitern und eigentlich quer durch die Bevölkerung hat ergeben, dass nur wenige überhaupt von diesem anstehenden Technologiesprung gehört haben. Nach der Hilfestellung und Erwähnung von Hollywood Blockbustern wie Iron Man, Avatar oder Minority Report konnte zwar ein Bezug zu den vielseitigen Möglichkeiten von Augmented Reality und innovativer Datenbrillen hergestellt werden, jedoch war der Fortschritt in der Entwicklung moderner Datenbrillen mehrheitlich unbekannt. Das die META Spaceglasses erweiterte Realität direkt vor dem Auge stattfinden lässt und man wie Tony Stark im Film “The Avengers” Gegenstände aus der virtuellen Welt mit der Realität verschmelzen lassen kann, ist wohl nur Technik-Bloggern und einer ausgewählten Fangemeinde bekannt, vielleicht noch den Beobachtern von Crowd Funding Plattformen, welche aktuell Projekte wie die Meta Datenbrille, GlassUp oder Telepathy ONE vermarkten.

Mit der Markteinführung von Google Glass wird die brillante Technologie rund um “Augmented Reality” sicherlich einen erheblichen Schub erfahren und hoffentlich zum neuen Technologie Trend werden.

Neue Google Glass Version soll weitere Tests bringen

Google Datenbrille in zweiter Auflage für Entwickler und Tester

Die zweite Version der “Google Glass” – Datenbrille steht Entwicklern und Augmented Reality Liebhabern zukünftig zur Verfügung.

Mit der Entwicklung einer innovativen Smartbrille für die freihändige Bedienung von Smartphone Anwendungen will Google Massstäbe setzen. Der Markt für tragbare Geräte wächst rasant, Produktinnovationen wie die Samsung Galaxy Gear Smartuhr öffnen den Weg für die erweiterte Realität der Zukunft. Ob Google mit “Glass” Augmented Reality Applikationen in eine neue Dimension führt, bleibt abzuwarten, jedoch kann man sicher sein, dass die Google Datenbrille besonders bei Technik-Fans einen Boom für AR-Geräte auslösen wird, ähnlich wie das Apple Iphone den Telekommunikationsmarkt revolutionierte.

Aktuelle Glass Explorer können sich nun über die nächste Generation der Google Glass Brille freuen. Brillentester erhalten die Chance, ihr bisheriges Modell kostenlos gegen eine neue Variante auszutauschen. Ebenso erhalten die Testpersonen die Möglichkeit, drei weitere Personen zu empfehlen, welche die neue Google Glass Hardware ausprobieren können. Allerdings müssen neue Glass Benutzer $1.500,- für die Datenbrille an Google überweisen, um in den Genuss der smarten Brillentechnologie zu kommen.

Augmented Reality mit Google Glass erleben

Wenn jemand seine Smart-Applikationen nicht mehr über das Touchpad des Smartphones, sondern über die intuitive Sprachsteuerung von Google Glass bedienen möchte, dabei den noch recht hohen Preis berappen kann, der wird in den Genuss der ersten massentauglichen AR-Brille kommen, die neben exklusivem Design vor allem die Fähigkeit aufweist, virtuelle und reale Welt zu verbinden.

Mit Google Glass die Welt entdecken – #throughglass :

Wenn in den nächsten Wochen die neue Version von Google Glass online zu kaufen ist, werden also insgesamt etwa 40.000 Datenbrillen im Umlauf sein. Betrachtet man die Verkaufszahlen des kürzlich vorgestellten Apple Iphone 5S so ist die Zahl der Google Brillen doch recht beschaulich – Apple verkaufte binnen weniger Tage mehr als 5 Millionen iPhones.

Kann die Google Brille zum Türoffner für die erweiterte Realität werden?

Diese Zahlen scheinen aber noch weit in der Zukunft zu liegen, denn bisher hat Google sich noch zu keinem Start für sein Google Glass Projekt und der Vermarktung an die breite Öffentlichkeit geäussert. Viele Aussagen deuten jedoch auf einen Start im zweiten Quartal 2014 hin – die Google Strategen arbeiten wohl zur Zeit an der passenden Vermarktungsstrategie der Datenbrille. Viele Beobachter fragen sich, ob die neuen Google Shop-in-Shop-Systeme ( der erste Google-Store Deutschlands öffnete gerade in Hamburg ), der Google Playstore oder eine andere Verkaufsstrategie für den Vertrieb der Smartbrille genutzt wird. Apple, einer der grössten Konkurrenten von Google, hat mit seinen Apple Stores in bevorzugten Lagen deutscher Grossstädten einen Hingucker und Basar für innovative Technologie kreiert.

In der zweiten Version der Google Glass Brille sollen einige Hardware-Bugs behoben worden sein, zudem gibt es einen Ohrhörer, der nun die Knochenschall-Technik erweitern soll. Einige “Glass Explorer” haben über fehlerhafte Funktionsweisen der Knochenschalltechnik berichtet, so dass Google mit herkömmlichen Ohrhörern nachbessert.
Welche weiteren Hardwareveränderungen bei der neuen Glass Version integriert werden, bleibt nur Spekulation, wobei die Integration von “Sehstärke” in das tragbare Gerät eines der am meisten erwarteten Features ist.

Wer auch immer zu den knapp 40.000 Testen von Google Glass gehört, darf sich erfreuen, beim Beginn einer neuen technologischen Ära beizuwohnen und aktiv beizutragen.

Google Glass zu Weihnachten im PlayStore?

Google Glass unter dem Weihnachtsbaum?

Die Datenbrille von Google ist seit Monaten im Intensivtest. Die innovative Google Glass Marktvorstellung soll dem Suchmaschinenriesen aus Kalifornien einen weiteren Wachstumsschub geben und für die erweiterte Realität der Zukunft wappnen. Im wachsenden Markt für tragbare Gerät, Samsung hat kürzlich seine Smartwatch Galaxy Gear vorgestellt, will Google mit der Datenbrille “Glass” Augmented Reality salonfähig machen und eine Smartbrille für einzigartige Kommunikations- und Entertainment Anwendungen vorstellen. Datenbrillen sind gefragt wie nie zuvor, was auch daran liegen kann, dass bisher die notwendige Miniaturisierungstechnologie sowie entsprechende Prozessoren, Akkus und Smart-Technologien fehlten.
Doch nun treibt Google allen voran die erweiterte Realität an und projiziert diese direkt vor die Augen des “GoogleGlass”-Anwenders. Per Sprachsteuerung und Touchpad auf dem Brillengestell lässt sich die Google Brille bedienen. Noch sind vorwiegend Google Glass Entwickler mit einer marktreifen Version des Glass Prototypen beschäftigt, insgesamt sind knapp 10.000 Datenbrillen von Google an App-Entwickler, Testpersonen und Journalisten ausgeliefert, um die Smartbrille in der alltäglichen Routine zu testen und auszuprobieren.

 Google Datenbrille im Online-Shop, PlayStore oder Shop-in-Shop-Lösung

Laut der Financial Times ist Google in seinen Vorbereitungen für die Google Glass Vorstellung weiter als gedacht. Obwohl der US-Konzern die Vorstellung der Datenbrille für 2014 angekündigt hatte, bereitet das Unternehmen die Auslieferung weiterer zehntausender tragbarer Geräte vom Typ “Glass” vor. Eine Markteinführung an Weihnachten könnte für einen guten Marktstart der Google Smartbrille sorgen und die eigene Augmented Reality Brille als trendiges Smartphone Accessoire etablieren. Ob Google seine Bemühungen bei den produzierenden Zuliefern forciert hat, um das lukrative Weihnachtsgeschäft für Technik und Kommunikationsgeräte einzufahren, bleibt abzuwarten. Dagegen spricht die bisher fehlende Vertriebsstruktur für die Google Glass Smartbrille. In Deutschland hat erst vor kurzem ein Shop-in-Shop Google Store in Hamburg geöffnet, einem potentiellen Umschlagplatz für die AR-Brille. In den USA, wo die intelligente Brillentechnologie wohl als erstes zu erhalten sein wird, könnte mit der bereits bestehenden Google Wallet bezahlt werden und direkt nach Hause geliefert werden. Ob ein flächendeckender Google Glass Verkauf jedoch rein über das Internet und Online-Shops oder dem PlayStore funktionieren wird, ist fraglich – die Google Stores sind ein anzunehmender Händler für Google Glass in der Zukunft, aber auch der Verkauf bei lizenzierten Partnern scheint möglich.

Google baut den Vorsprung in die erweiterte Realität der Zukunft aus.

Während Google bereits in einer breit angelegten Testphase für die eigene Datenbrille steckt, müssen andere Hersteller schon jetzt einem erheblichen Vorsprung von Google nacheifern. Ob bald eine Samsung Datenbrille oder Microsoft Smartbrille Google Glass herausfordert, wollen die konkurrierenden IT-Unternehmen nicht preisgeben, nur wenige Details über den Fortschritt eigener Datenbrillen für Augmented Reality erreichen bei Apple, Samsung oder Microsoft die Öffentlichkeit. Vielleicht wollen die designierten Datenbrillen Hersteller die Marktvorstellung und den Anklang von Google Glass abwarten, bevor ein endgültiger Smartglass Prototyp definiert wird.

Samsung Datenbrille als Geschmacksmuster registriert

Samsung mit Datenbrillen Entwurf auf dem Sprung in die erweiterte Realität.

Samsung Electronics hat ein Smartbrillen Patent für eine Google Glass ähnliche Datenbrille bestätigt. Das Patent für eine Samsung Brille wurde im Oktober in Korea angemeldet.

Ein Datenbrillen Geschmacksmuster wurde bei den koreanischen Behörden im Oktober registriert und zeigt ein elektronisches Gerät in Form einer Brille . Das tragbare Gerät kann als eine Art “AR-Sportbrille” kategorisiert werden. Die Samsung Datenbrille ist ein weiterer Vorstoss des Mischkonzerns, Anteile im Zukunftsmarkt für Wearable Computing zu sichern. Während Google Glass Geräte für jegliche Anwendungen im Alltag als auch im beruflichen Umfeld genutzt werden soll, scheinen die Entwürfe der Samsung Smartbrille eher ein tragbares Gerät für sportliche Aktivitäten zu skizzieren. Der Entwurf einer Glass ähnlichen Datenbrille zeigt das Brillengestell mit Headup-Display sowie integrierten Kopfhörern. So soll man mit der AR-Brille während des Trainings freihändig über die Applikationen des Smartphones direkt vor dem Auge verfügen und diese bequem steuern können. Das Gerät verfügt über ein Objektiv, das entweder transparent oder transluzent ist ,so heißt es im Umfeld des Unternehmens aus Südkorea.


 

Google Glass im Testbetrieb

Samsung entwickelt mit diesem Nischenprodukt eine eher sportliche Brille, ein erheblicher Unterschied zu der Alleskönner-Brille von Google. Diese ist bereits bei zehntausenden Entwicklern in der letzten Testphase, bevor im kommenden Jahr die Google Glass Datenbrille dem Endverbraucher zugänglich wird. Wer Google Glass kaufen möchte, sollte sich auf einen heissen Kampf für die ersten Produktionseinheiten einstellen. Um diese Entwicklungsstufe zu erreichen, wird Samsung noch einige Tests und Patente sammeln müssen, möglicherweise verbindet Samsung ja auch seine Sportbrille mit dem Funktionsumfang von Google Glass.

Samsung Sportbrille “Glass Gear” für Augmented Reality

Ob und wann Samsung erweiterte Realität als zusätzlichen Treibstoff für zukünftige Produktneuheiten nutzen wird, bleibt abzuwarten, doch eins ist sicher, wenn Samsung eine konkurrenzfähige Augmented Reality Datenbrille für Android-Betriebssysteme vorstellen sollte, wird die Produkt- und Marketingmaschinerie von Samsung anderen Hersteller nur unweigerlich Marktanteile für tragbare Geräte übrig lassen.

Microsoft Datenbrillen Prototyp in Entwicklung

Nun also doch – die Microsoft Datenbrille kommt!

Microsoft DatenbrilleNach Microsoft Smart Glass für die Xbox jetzt also auch eine Microsoft AR-Brille wie Google Glass. Der Software-Konzern aus Seattle arbeitet an der eigenen Smartbrille mit direkter Internetanbindung. Google Glass dominiert zur Zeit die Schlagzeilen mit seiner bereits vorgestellten Datenbrille, die neuartige Technologie im Brillengestell soll dem Smartphone als wertvolles Accessoire beiwohnen und wesentliche Informationen direkt vor dem Auge im Head-up Display darstellen. Ob die geplante Microsoft Datenbrille Google Glass Konkurrenz machen kann, bleibt abzuwarten, zu dürftig sind die Informationen zu einer möglichen AR-Brille des Softwaregiganten aus Kalifornien.

Micrsoft Smartbrille mit Nokia Anbindung möglich

Eins steht fest – Augmented Reality Anwendungen & intelligente Brillentechnologie sind auf dem Vormarsch, erweiterte Realität in der Zukunft ist die logische Evolution smarter Technologien in der IT- und Kommunikationsindustrie. Microsoft hat mit dem Kauf der Nokia Mobilfunksparte einen wichtigen Schritt gemacht, um gegen Apple, Samsung und Google in Zukunft bestehen zu können. Das angeschlagene, ehemals grösste Mobilfunkunternehmen Nokia könnte in der Entwicklung einer Microsoft Datenbrille und weiteren Internet Gadgets von Microsoft eine prägnante Rolle spielen. Sobald der Microsoft Prototyp einer Datenbrille für Entwickler von Apps und Anwendungen verfügbar sein wird, kann wohl mehr zur Rolle von Nokia in der erweiterten Realität von Microsoft gesagt werden.

Google Glass erweitert Realität

Die Google Brille für die Darstellung von Smartphone Apps als Projektion vor dem Auge ist bereits in einer breit angelegten Testphase. In den USA können Entwickler schon fleissig an Google Glass Apps tüfteln, Privatpersonen, sogenannte Google Glass Developer und zahlreiche Unternehmen testen die Smartbrille flächendeckend für den Einsatz im Alltag und beruflichen Einsatz. Rafael Grossmann, Chirurg und Google Glass Tester beschreibt die Möglichkeiten der Augmented Reality Datenbrille für den medizinischen Gebrauch als revolutionär (siehe Video unten). Dabei ist anzumerken, dass die Google Smartbrille noch gar nicht offiziell vorgestellt worden ist. Erst im kommenden Jahr soll die innovative Technologie dem Endverbraucher zugänglich sein, bislang erstreckt sich die Zahl der Google Brillen auf etwa 10.000 Exemplare.

Synappz @ Doctors 2.0 – Dr. Rafael Grossmann über Datenbrille Google Glass

Mit Microsoft Smartbrille zum etablierten Hardware-Produzent

Doch die Zahl der sich im Umlauf befindender Datenbrillen nimmt stetig zu. Die Marketingmaschinerie von Google bewirbt sein neuestes Prachtwerk bei potentiellen Abnehmern, auch international wird die Google Brille immer öfter von Technologievermarktern auf Herz und Nieren geprüft.
Eine Microsoft Datenbrille kann nur mit einer perfekten Marktvorstellung Google Glass Anteile in diesem wichtigen Zukunftsmarkt abnehmen, dabei sind die Teich-Schwergewichte Apple und Samsung noch gar nicht berücksichtigt, die laut der jeweiligen Unternehmensinformationen ebenfalls an der Entwicklung einer Augmented Reality Datenbrille arbeiten. Microsoft spielt bislang eine untergeordnete Rolle bei den Hardware-Produzenten. Mit dem Zukauf von Nokia und einer eigenen AR-Brille will Microsoft im umsatzstarken Markt der tragbaren Technologie-Geräte und Internet Gadgets eine führende Rolle einnehmen. Ob eine Microsoft Datenbrille allerdings Serienreife erreicht und der “Google Glass”-Lösung Paroli bieten kann, werden die kommenden Jahre zeigen. Smartglasses24 begleitet Sie auf dem Weg in die erweiterte Realität der Zukunft – Augmented Reality, Smart Glasses, AR-Apps, Smartbrillen, Google Glass, Apple Geräte und Datenbrillen mit intelligenter Technik – smartglasses24.com ist der Spezialist für innovative Brillentechnologie von morgen.

 

ChipSiP Datenbrille – Erweiterte Realität mit HD-Display

ChipSiP Datenbrille aus Taiwan mit HD-Display

Smart GlassesDas Technologie Unternehmen ChipSip aus Taipeh in Taiwan ist einer der führenden SiP Hersteller ( System-in-Package ). Der Anbieter von SiP-Lösungen hat eine ChipSiP Datenbrille vorgestellt. Das HD-Display der Smartbrille läuft auf dem Androide-Betriebssystem und ermöglicht Liveaufzeichnungen per Video sowie Live Übertragungen über das Head-up-Display der Smartbrille. Zu den technischen Details der ChipSip Datenbrille gehört ebenso ein synchronisiertes (gespiegeltes) Brillen und Smartphone-Display.
Die Smartbrille von ChipSip basiert auf einem 5-in-1-System. Dazu gehören ein Augmented Reality basierter DualCore-Anwendungsprozessor mit 1,5 Ghz, zwei einzigartige DDR3L-RAM-Blöcke und zwei NAND-Blöcke als Flashspeicher. Das HD-Display mit 720p, einem Sensor mit 9 Achsen, GPS, einer hochauflösenden Kamera und eingebauten Mikrophon. Die ChipSip Smartbrille ist wie die Google Glass Datenbrille für eine erweiterte Darstellung von Smartphone Applikationen direkt vor dem Auge geeignet. Mit der Miniaturisierungstechnologie ermöglichen ChipSiP Datenbrillen einen hohen Tragekomfort für den Brillenträger. Mit der Augmented Reality Brille von ChipSiP wird die Realität erweitert, Informationen werden vor dem Auge dargestellt und müssen nicht mehr auf dem Smartphone abgelesen werden – eine freihändige Bedienung ist möglich. Die eingeblendeten Informationen und AR-Apps können neben den alltäglichen Beschäftigungen einfach und bequem im HD-Display abgerufen werden.

Wearable Computing – Technologie der Zukunft.

ChipSiP möchte zu einem führenden Datenbrillen Hersteller werden und Trends für tragbare Computer setzen. Mit WiFi Miracast verfügt die Smartbrille über die notwendige Technik, um das Smartphone-Display parallel auch auf dem Head-up Brillendisplay darzustellen. Somit können freihändig alle Anwendungen vom Smartphone bedient werden. Die ChipSiP Datenbrille ist bisher noch nicht als Prototyp verfügbar, ebenso gibt es noch keine Datenbrillen Fotos der ChipSiP Smartbrille.
Es bleibt abzuwarten, ob die Augmented Reality Brille mit Google Glass konkurrieren kann. Noch ist die Google Glass Brille das Nonplusultra für smarte Brillentechnologie von Morgen. Kein anderer Datenbrillen Hersteller hat bereits einen ähnlichen Marktversuch mit über 10.000 Datenbrillen hinter sich – für die Google Smart Glasses werden bereits zahlreiche Apps entwickelt, die im kommenden Jahr für das AR-Geräat zur Verfügung stehen. Bei Smartglasses24 beobachten wir die weitere Entwicklung der Smartbrille aus Taiwan.

Apple Datenbrille mit Gestensteuerung wie Google Glass

Eine Apple Datenbrille könnte laut dem IT-Konzern schon 2014 auf den Markt kommen.

Nicht nur Google entwickelt mit Google Glass eine Datenbrille, auch Apple arbeitet schon seit geraumer Zeit an so einem Projekt, das eine ernsthafte Konkurrenz zu Google darstellen könnte. Es ist eine von vielen Apple-Entwicklungen, welche die Serienreife noch nicht erreicht haben. Im Zuge der Veröffentlichungen zu Google Glass wird nun auch über die Apple Datenbrille berichtet, deren Entwicklung wohl schon vor einigen Jahren begann.

Was leisten Datenbrillen?

Die Google Glass wurde inzwischen an 10.000 Testpersonen verteilt, die über ihre Nutzererfahrungen in Foren berichten. Eine ähnliche Studie für eine Apple Datenbrille fehlt bislang. Ein Bildschirm auf der rechten Brillenseite blendet Daten ein, was eine zusätzliche virtuelle Realität schafft und schier unbegrenzte Möglichkeiten eröffnet. Navigationen, Gesichtserkennung und Newsfeeds sind ebenso denkbar wie militärische Anwendungen, wobei die über das Headup-Display eingeblendeten Infos mit dem Umgebungsbild verknüpft werden und eine Augmented Reality schaffen (erweiterte Realität). Die Brillen werden zudem mit dem Internet verknüpft, was freilich Datenschützer auf den Plan ruft, denn Menschen können auf diese Weise permanent Informationen über ihre Umgebung sammeln und in riesigen Clouds ablegen, deren Daten – wie man seit den jüngsten Geheimdienstskandalen weiß – nicht sicher sind. Einige Staaten sind bereits dabei, Gesetzesvorlagen gegen das Tragen solcher Brillen zu erlassen, jedenfalls dann, wenn diese Brillen mit ihren integrierten Minicomputern Programme zur Gesichtserkennung beinhalten. Anfang 2014 wird Google Glass voraussichtlich erhältlich sein, eine entsprechende Webseite für Bestellungen gibt es schon. Die Datenbrillen (eigentlich ein irreführender Ausdruck) bestehen aus einem tragbaren Computer mit CPU und RAM, Mikrofon, Kamera, Knochenleitungs-Lautsprecher, WLAN- und Bluetooth-Antennen, Gyroskop, Beschleunigungssensor, Akku und Netzschnittstelle. Google Glass basiert auf Android und stellt Internetverbindungen bislang nur über WLAN her, doch Funkverbindungen über UMTS/HSPA beziehungsweise LTE dürften alsbald folgen. Das Tethering via Smartphone ist jetzt schon mit Bluetooth möglich, damit kann der Nutzer mit Google Glass und Smartphone gemeinsam überall aufs Internet zugreifen. Ein LCoS-Microdisplay erzeugt das Bild für den Nutzer und projiziert es auf ein Glasprisma vor dem rechten Auge, daher der Name Google Glass. Bedienen können die Nutzer die “Datenbrille” (eigentlich den Datenprojektor) mit Kopfbewegungen und Sprache sowie Touchpad, was höchst unauffällig funktionieren soll.

Die Apple Datenbrille

Apple hatte schon 2006 ein ähnliches Datenbrillen Projekt in der Pipeline und verwarf es wieder – es schien der Zeit voraus zu sein. Der Konzern konzentrierte sich auf andere Produkte wie den Megaseller iPod und das iPhone, hat aber mit dem Ansatz einer Datenbrille schon im Jahr 2006 bewiesen, dass die Apple-Entwickler stets die Nase im Wind haben. Man vergegenwärtige sich die Technologien jener Jahre: Smartphones gab es noch nicht, das Nokia E71 war seinerzeit ein technologisches Highlight auf dem mobilen Kommunikationsmarkt. Daher schienen weder der Bedarf noch die technologische Infrastruktur (inklusive erforderlicher Funknetze) reif für eine Datenbrille zu sein.

Augmented Reality neuer Milliardenmarkt für Technologiehersteller

Ende 2013 jedoch lässt sich konstatieren, dass Zubehör dieser Art, das mit Smartphones kompatibel ist, in den nächsten Jahren einen Milliardenmarkt erschließen dürfte.In diese Richtungen gehen auch die Schätzungen seriöser Marktforscher. Apple könnte also die inzwischen sieben Jahre alten Pläne wieder aus der Schublade holen und mit einem eigenen Datenbrillen-Projekt kontern, das es übrigens auch von anderen Herstellern gibt, nur längst nicht so ausgefeilt wie Google Glass.

 

Datenbrillen Apps für Mediziner & Ärzte

Smartphone und Datenbrillen Applikationen für Ärzte & Mediziner.

Ihre Smartphones nutzen Ärzte immer mehr als unverzichtbare Helfer im Alltag. Medizinische Apps helfen ihnen bei der Pulsdiagnose, dienen als Ultraschall-Unterstützung und bieten einen Infusionsrechner. Das ruft in den USA inzwischen die Behörden auf den Plan: Die FDA kontrolliert inzwischen die Apps genauso wie Medizinprodukte.

Medizin Apps für Hunderte von Anwendungen

Wer im iTunes-Store nach “Medizin” sucht, findet mehrere Hundert Apps zur Thematik. Medizinische Kurzlehrbücher helfen beim schnellen Nachschlagen nach Fachbegriffen, mit Formelsammlungen wie “PediSafe” oder “MedCalc” lassen sich Infusionsmengen bei Neugeborenen berechnen. Da die Ärzte Apps alltäglich benutzt werden und dabei Softwareprogramme über die Richtigkeit ärztlicher Maßnahmen entscheiden, ist nun die US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zur Auffassung gelangt, dass diese Apps künftig wie Medikamente zu kontrollieren seien. Dabei sollen beleibe nicht komplett alle Apps überprüft werden, die sich irgendwie auf Gesundheitsthemen beziehen. Ein ausgewogener Ansatz fokussiert nur auf diejenigen mobilen Apps, bei denen Fehlfunktionen ernsthafte Schäden bei den Patienten verursachen könnten. Das teilte der für Medizinprodukte zuständige FDA-Abteilungsleiter Jeffrey Shuren mit. Als Beispiele nannte er Apps zur medizinischen Diagnose von Herzrhythmusstörungen, für Ultraschalluntersuchungen oder die Kontrolle des Blutzuckerspiegels von Diabetikern. Neben diesen von Ärzten stark genutzten Apps geht es vielleicht noch mehr um diejenigen Anwendungen, die medizinische Laien einsetzen könnten – nämlich Erste-Hilfe-Apps für die Wiederbelebung oder die ersten Maßnahmen bei Vergiftungen und anderen Unfällen.

Keine Kontrolle von App-Stores bei Ärzte-Apps

Die FDA stellt in ihrem Statement zur Thematik klar, dass die App-Stores – Google Play und der iTunes-Store – nicht kontrolliert werden. Der maßgeschneiderte Ansatz der FDA will die Innovationen, die sich durch die Apps ergeben, durchaus unterstützen, gleichzeitig sollen die Verbraucher geschützt werden. Es gibt jede Menge Medizin Apps, deren Risiko selbst bei Fehlfunktionen durch die FDA als äußerst minimal eingeschätzt wird. Diese Anwendungen unterliegen daher keiner Kontrolle, der Aufwand wäre für die Behörde auch viel zu hoch. Sie konzentriert sich auf Apps, die als regelmäßiges Zubehör zu einem häufig verwendeten, durch die FDA ebenfalls zugelassenen Medizinprodukt eingesetzt werden. Das betrifft die oben erwähnten Diagnosemaßnahmen wie Ultraschall und EKG, auch Archivierungsprogramme von Diagnosen, weil die archivierten Daten als Grundlage für weitere Therapien genutzt werden, ohne dass ihre Herkunft aus der App noch erkennbar wäre. Die FDA setzt für ihre Kontrollen die gleichen regulatorischen Standards an, die für alle Medizinprodukte gelten. Für ihre Maßnahme holte die Behörde seit 2011 über 130 Stellungnahmen von Anbietern der entsprechenden Softwareprogramme ein. Überwiegend unterstützten die Befragten das Vorhaben der FDA. Man habe an der erforderlichen Balance zwischen dem Schutz der Verbraucher und der Förderung von Innovationen hart gearbeitet, erklärte ein FDA-Sprecher. Von 100 überprüften Apps mussten bislang 40 gelöscht werden, weil sie den Kontrollen nicht standhielten. Dennoch hält die Behörde die Vorteile durch die Apps für essenziell, da gerade deren mobile Anwendung in vielen Fällen Leben retten kann, wenn es Patienten gar nicht mehr in die Klinik schaffen würden. Die Europäische Union und nationale Behörden – etwa in Deutschland – verfolgen bislang keine vergleichbaren Pläne der Kontrolle von Medizin-Apps.

Datenbrillen in Deutschland kaufen

Datenbrillen online kaufen – wird Google Glass in Deutschland erfolgreich?

Datenbrillen sind ein großes mediales Thema, seit Google Glass für Anfang 2014 angekündigt wurde und bereits rund 10.000 Test-User die Google-Ausgabe einer “Datenbrille” (die eigentlich keine Brille ist) bewertet haben. Google Glass scheint daher die ultimative, gar einzige Datenbrille überhaupt zu sein. Dabei gibt es in Wahrheit weitaus mehr Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich dieser Thematik angenommen haben. Apple forschte schon 2006 an einem vergleichbaren Projekt (und ließ es wieder in der Schublade verschwinden, weil die Zeit noch nicht reif schien), eine andere Entwicklung kommt vom deutschen Fraunhofer-Institut. Diese Datenbrille gilt als Europas Vorzeigeprojekt auf diesem Sektor, das sich in eine andere Richtung als die amerikanischen Pendants bewegt.

Was macht die “Datenbrille”?

Zunächst einmal: Es handelt sich um ein vor das rechte Auge geschobenes Glasprisma, auf das Bilder aus dem Internet, der bordeigenen Kamera oder einem mitgeführten Minicomputer projiziert werden und das an jede Brille angebracht werden kann. Hinzu kommen Kamera, Mikrofon, Lautsprecher (Ohrknochenhörer) und diverse Sensoren, selbst ein Touchpad, Übertragungsmöglichkeiten für WLAN und Bluetooth sowie alle nötigen Schnittstellen und Bedieneinrichtungen. Der Begriff “Datenbrille” wird sich durchsetzen, auch wenn der für das Google Glass zuständige Sergey Brin noch 2013 betonte, es sei “keine Brille, nur ein Glas!” Im Prinzip redet die Welt nur noch von der Datenbrille, bleiben wir also dabei. Diese Datenbrille erzeugt eine Augmented Reality, also eine erweiterte Realität, denn das Blickfeld des Nutzers wird mit Informationen und zusätzlichen Bildern angereichert. Die Möglichkeiten sind dabei sehr vielfältig: Beispielsweise wäre es denkbar, auf einen Punkt in der Ferne zu fokussieren und die Entfernung bis dorthin angezeigt zu bekommen. Die Gesichtserkennung – von Datenschützern heftig kritisiert und wohl bislang noch nicht umgesetzt (oder öffentlich nicht zugegeben) – ist ein weiteres Feature, ebenso könnte zu die Brille zu Gebäuden der Umgebung die passenden Informationen liefern. Auch geschichtsträchtige Führungen wären denkbar, etwa in den Ruinen historischer Bauwerke wie dem römischen Kolosseum: Dort könnte der Computer Schlachten vor das Auge einspielen, wie sie dort in antiken Zeiten stattgefunden haben. Beim Fahrradfahren weist die Brille den Weg, bei einer Reparatur zeigt sie die Stelle, wo das Kabel festzuklemmen ist. Praktisch alles, was in eine Software und auf unser Gesichtsfeld passt, spielt die Datenbrille ein. Die reale Welt wird durch virtuelle Realität aufgepeppt – das ist das Prinzip der Augmented Reality, das es in anderen Anwendungen auch schon gibt. So zeigen etwa Ferngläser schon Entfernungen an, auf Smartphones werden Geodaten zur Umgebung eingespielt. Die Datenbrille macht das alles noch komfortabler und wirklichkeitsnäher.

Unterschiede zwischen Google Glass und der Brille des Fraunhofer-Instituts

Google Glass wird über die Stimme, Kopfbewegungen und einen Touchpad gesteuert, zudem können die Nutzer permanent online bleiben. Die mitgeführte Kamera ermöglicht die Interaktion mit dem Netz, alles Gesehene kann der Nutzer mit anderen teilen. Auch Games wären in der Echtwelt möglich. Über diese Features verfügt die Fraunhofer-Brille nicht, dafür aber über eine Augensteuerung, die als Weltinnovation gilt. In die Brille ist eine Kamera integriert, die nicht die Umgebung, sondern das Auge des Nutzers filmt, das mit Infrarotlicht aus der Brille angestrahlt wird (für den Menschen nicht sichtbar) und dieses reflektiert. Die aufgenommenen Daten verarbeitet ein Mikroprozessor, er misst die Blickbewegungen, kann Blinzeln ignorieren und damit die Fraunhofer-Brille so steuern, wie es der Nutzer vorgibt. Dieser ruft mit den Augen die digital eingespielten Inhalte ab und schafft sich so allein durch Augenbewegungen eine Augmented Reality, die wesentlich komfortabler gestaltbar sein könnte als mit Google Glass und seiner Gesten- und Stimmsteuerung. Das ganze, am Fraunhofer COMEDD entwickelte System nennt sich Eyetracking im OLED-on-CMOS basierten Mikrodisplay und soll beispielsweise bei freihändigen Arbeiten zum Einsatz kommen, bei denen der Nutzer permanente Informationen benötigt, ohne den Blick von seiner Haupttätigkeit abzuwenden – Chirurgen dürften das Paradebeispiel sein, aber auch Mechaniker bei kniffligen Aufgaben, Piloten oder Menschen, die etwa in großen Höhen arbeiten. Alltagsanwendungen haben die Fraunhofer-Forscher ebenfalls auf der Agenda: Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung, auch ältere Personen können mit ihren Augenbewegungen Signale aussenden, ein sehr praktischer und dabei harmlos erscheinender Nutzen wäre allein die Steuerung des Fernsehprogramms mit den Augen. Die Fraunhofer-Abteilung IOSB, zuständig unter anderem für Optronik, entwickelt derweil Programme zur Blickverfolgung, das gesamten Fraunhofer-Forschungsteam erhielt auf der diesjährigen CeBIT den Innovationspreis-IT 2013. Erste Interessenten testen derweil die Fraunhofer-Brille, es geht um Anwendungen für die Industrie und die Medizin, den Sicherheits- und Produktionsbereich. Wie Google Glass sind auch die Fraunhofer-Brillen noch Prototypen, die ihre Praxistauglichkeit erst beweisen müssen. Es gibt sie bereits in drei Probier-Varianten (“Kits”), die über Referenzanwendungen wie etwa “Panorama” verfügen, mit der auf einer Weltkarte der jeweils vom Nutzer angeblickte Ausschnitt vergrößert wird – allein durch Augenbewegungen. Auch das Auslösen einer Kamera und die Datenprojektion ins Blickfeld eines Nutzers sind mit den Fraunhofer-Brillen möglich.