Datenbrillen bereit für den Massenmarkt – Interessenten gibt’s genug

Kann Google Glass Datenbrillen für die Masse der Bevölkerung interessant machen?

Laut einer Bitkom-Umfrage möchte angeblich jeder Fünfte Datenbrillen wie Google Glass in Deutschland nutzen. Dabei zeichnet sich eine klare Konzentration der Datenbrillen interessierten Technikfans bei Jugendlichen und Männern ab. Obwohl die Datenbrille “Google Glass” noch nicht im Handel erhältlich ist, steigt das Interesse für die Realität erweiternde Brillen immens. Das Google Marketing für seine AR-Brille hat in den USA schon mehr als 10.000 interessierte Entwickler und Testpersonen in seinen Bann gezogen. Diese konnten kürzlich jeweils drei weitere potentielle Google Glass Testpersonen angeben, welche mit der Zahlung von 1.500,- $ die innovative Datenbrille beziehen können. Dieser Feldtest für Smarbrillen und Augmented Reality Geräte ist bisher einzigartig und die ideale Testwiese für eine erfolgreiche Einführung der Google Brille. Laut der repräsentativen Umfrage von BITKOM (Hightech-Verband) äusserten sich 20% der Befragten positiv über die Google Datenbrille. Mit einem tragbaren Computer wie “Glass” ergeben sich unzählige Vorteile, beispielsweise bei der Betrachtung von Emails, Navigationshinweisen oder Social Media Aktivitäten. Etwa 7% der Befragten können bereits heute die Absicht zum zukünftigen Kauf einer Datenbrille bestätigen und weitere 13% der Umfrageteilnehmer können sich den Brillenkauf vorstellen. Für knapp ein Drittel der Befragten ist die Einführung von Datenbrillen eher mit Skepsis behaftet, wobei ein weiteres Drittel die Anschaffung einer Datenbrille kategorisch ablehnt. Sicher ist wohl hingegen, das vorrangig jüngere Menschen das Google Gadget oder andere Datenbrillen nutzen werden, die schon heute nicht mehr ohne ihr Smartphone auskommen.

Ob die knapp 1.000 befragten Bundesbürger wirklich repräsentativ für die gesamte Bundesrepublik stehen, bleibt abzuwarten, noch zu gering sind das Interesse und die bereitgestellten Informationen über die realen Anwendungsmöglichkeiten von Datenbrillen im Alltag. Zudem ist die aktuelle NSA-Affäre nicht gerade förderlich für die Vorstellung einer Datenbrille, die von jedem und allem ständig Foto- und Videoaufnahmen produzieren kann. In unserer nicht repräsentativen, aber leidenschaftlich durchgeführten Umfrage hat Smartglasses24 festgestellt, dass die grosse Mehrzahl der Bürger noch überhaupt nicht von Google Glass, etwaiger Datenbrillen oder tragbaren Geräten für die Darstellung der erweiterten Realität Kenntnis genommen hat. Unsere Umfrage bei Akademikern, Handy-Shop Besitzern, Ärzten, Arbeitern und eigentlich quer durch die Bevölkerung hat ergeben, dass nur wenige überhaupt von diesem anstehenden Technologiesprung gehört haben. Nach der Hilfestellung und Erwähnung von Hollywood Blockbustern wie Iron Man, Avatar oder Minority Report konnte zwar ein Bezug zu den vielseitigen Möglichkeiten von Augmented Reality und innovativer Datenbrillen hergestellt werden, jedoch war der Fortschritt in der Entwicklung moderner Datenbrillen mehrheitlich unbekannt. Das die META Spaceglasses erweiterte Realität direkt vor dem Auge stattfinden lässt und man wie Tony Stark im Film “The Avengers” Gegenstände aus der virtuellen Welt mit der Realität verschmelzen lassen kann, ist wohl nur Technik-Bloggern und einer ausgewählten Fangemeinde bekannt, vielleicht noch den Beobachtern von Crowd Funding Plattformen, welche aktuell Projekte wie die Meta Datenbrille, GlassUp oder Telepathy ONE vermarkten.

Mit der Markteinführung von Google Glass wird die brillante Technologie rund um “Augmented Reality” sicherlich einen erheblichen Schub erfahren und hoffentlich zum neuen Technologie Trend werden.

Google Glass zu Weihnachten im PlayStore?

Google Glass unter dem Weihnachtsbaum?

Die Datenbrille von Google ist seit Monaten im Intensivtest. Die innovative Google Glass Marktvorstellung soll dem Suchmaschinenriesen aus Kalifornien einen weiteren Wachstumsschub geben und für die erweiterte Realität der Zukunft wappnen. Im wachsenden Markt für tragbare Gerät, Samsung hat kürzlich seine Smartwatch Galaxy Gear vorgestellt, will Google mit der Datenbrille “Glass” Augmented Reality salonfähig machen und eine Smartbrille für einzigartige Kommunikations- und Entertainment Anwendungen vorstellen. Datenbrillen sind gefragt wie nie zuvor, was auch daran liegen kann, dass bisher die notwendige Miniaturisierungstechnologie sowie entsprechende Prozessoren, Akkus und Smart-Technologien fehlten.
Doch nun treibt Google allen voran die erweiterte Realität an und projiziert diese direkt vor die Augen des “GoogleGlass”-Anwenders. Per Sprachsteuerung und Touchpad auf dem Brillengestell lässt sich die Google Brille bedienen. Noch sind vorwiegend Google Glass Entwickler mit einer marktreifen Version des Glass Prototypen beschäftigt, insgesamt sind knapp 10.000 Datenbrillen von Google an App-Entwickler, Testpersonen und Journalisten ausgeliefert, um die Smartbrille in der alltäglichen Routine zu testen und auszuprobieren.

 Google Datenbrille im Online-Shop, PlayStore oder Shop-in-Shop-Lösung

Laut der Financial Times ist Google in seinen Vorbereitungen für die Google Glass Vorstellung weiter als gedacht. Obwohl der US-Konzern die Vorstellung der Datenbrille für 2014 angekündigt hatte, bereitet das Unternehmen die Auslieferung weiterer zehntausender tragbarer Geräte vom Typ “Glass” vor. Eine Markteinführung an Weihnachten könnte für einen guten Marktstart der Google Smartbrille sorgen und die eigene Augmented Reality Brille als trendiges Smartphone Accessoire etablieren. Ob Google seine Bemühungen bei den produzierenden Zuliefern forciert hat, um das lukrative Weihnachtsgeschäft für Technik und Kommunikationsgeräte einzufahren, bleibt abzuwarten. Dagegen spricht die bisher fehlende Vertriebsstruktur für die Google Glass Smartbrille. In Deutschland hat erst vor kurzem ein Shop-in-Shop Google Store in Hamburg geöffnet, einem potentiellen Umschlagplatz für die AR-Brille. In den USA, wo die intelligente Brillentechnologie wohl als erstes zu erhalten sein wird, könnte mit der bereits bestehenden Google Wallet bezahlt werden und direkt nach Hause geliefert werden. Ob ein flächendeckender Google Glass Verkauf jedoch rein über das Internet und Online-Shops oder dem PlayStore funktionieren wird, ist fraglich – die Google Stores sind ein anzunehmender Händler für Google Glass in der Zukunft, aber auch der Verkauf bei lizenzierten Partnern scheint möglich.

Google baut den Vorsprung in die erweiterte Realität der Zukunft aus.

Während Google bereits in einer breit angelegten Testphase für die eigene Datenbrille steckt, müssen andere Hersteller schon jetzt einem erheblichen Vorsprung von Google nacheifern. Ob bald eine Samsung Datenbrille oder Microsoft Smartbrille Google Glass herausfordert, wollen die konkurrierenden IT-Unternehmen nicht preisgeben, nur wenige Details über den Fortschritt eigener Datenbrillen für Augmented Reality erreichen bei Apple, Samsung oder Microsoft die Öffentlichkeit. Vielleicht wollen die designierten Datenbrillen Hersteller die Marktvorstellung und den Anklang von Google Glass abwarten, bevor ein endgültiger Smartglass Prototyp definiert wird.

Samsung Datenbrille als Geschmacksmuster registriert

Samsung mit Datenbrillen Entwurf auf dem Sprung in die erweiterte Realität.

Samsung Electronics hat ein Smartbrillen Patent für eine Google Glass ähnliche Datenbrille bestätigt. Das Patent für eine Samsung Brille wurde im Oktober in Korea angemeldet.

Ein Datenbrillen Geschmacksmuster wurde bei den koreanischen Behörden im Oktober registriert und zeigt ein elektronisches Gerät in Form einer Brille . Das tragbare Gerät kann als eine Art “AR-Sportbrille” kategorisiert werden. Die Samsung Datenbrille ist ein weiterer Vorstoss des Mischkonzerns, Anteile im Zukunftsmarkt für Wearable Computing zu sichern. Während Google Glass Geräte für jegliche Anwendungen im Alltag als auch im beruflichen Umfeld genutzt werden soll, scheinen die Entwürfe der Samsung Smartbrille eher ein tragbares Gerät für sportliche Aktivitäten zu skizzieren. Der Entwurf einer Glass ähnlichen Datenbrille zeigt das Brillengestell mit Headup-Display sowie integrierten Kopfhörern. So soll man mit der AR-Brille während des Trainings freihändig über die Applikationen des Smartphones direkt vor dem Auge verfügen und diese bequem steuern können. Das Gerät verfügt über ein Objektiv, das entweder transparent oder transluzent ist ,so heißt es im Umfeld des Unternehmens aus Südkorea.


 

Google Glass im Testbetrieb

Samsung entwickelt mit diesem Nischenprodukt eine eher sportliche Brille, ein erheblicher Unterschied zu der Alleskönner-Brille von Google. Diese ist bereits bei zehntausenden Entwicklern in der letzten Testphase, bevor im kommenden Jahr die Google Glass Datenbrille dem Endverbraucher zugänglich wird. Wer Google Glass kaufen möchte, sollte sich auf einen heissen Kampf für die ersten Produktionseinheiten einstellen. Um diese Entwicklungsstufe zu erreichen, wird Samsung noch einige Tests und Patente sammeln müssen, möglicherweise verbindet Samsung ja auch seine Sportbrille mit dem Funktionsumfang von Google Glass.

Samsung Sportbrille “Glass Gear” für Augmented Reality

Ob und wann Samsung erweiterte Realität als zusätzlichen Treibstoff für zukünftige Produktneuheiten nutzen wird, bleibt abzuwarten, doch eins ist sicher, wenn Samsung eine konkurrenzfähige Augmented Reality Datenbrille für Android-Betriebssysteme vorstellen sollte, wird die Produkt- und Marketingmaschinerie von Samsung anderen Hersteller nur unweigerlich Marktanteile für tragbare Geräte übrig lassen.

Apple Datenbrille mit Gestensteuerung wie Google Glass

Eine Apple Datenbrille könnte laut dem IT-Konzern schon 2014 auf den Markt kommen.

Nicht nur Google entwickelt mit Google Glass eine Datenbrille, auch Apple arbeitet schon seit geraumer Zeit an so einem Projekt, das eine ernsthafte Konkurrenz zu Google darstellen könnte. Es ist eine von vielen Apple-Entwicklungen, welche die Serienreife noch nicht erreicht haben. Im Zuge der Veröffentlichungen zu Google Glass wird nun auch über die Apple Datenbrille berichtet, deren Entwicklung wohl schon vor einigen Jahren begann.

Was leisten Datenbrillen?

Die Google Glass wurde inzwischen an 10.000 Testpersonen verteilt, die über ihre Nutzererfahrungen in Foren berichten. Eine ähnliche Studie für eine Apple Datenbrille fehlt bislang. Ein Bildschirm auf der rechten Brillenseite blendet Daten ein, was eine zusätzliche virtuelle Realität schafft und schier unbegrenzte Möglichkeiten eröffnet. Navigationen, Gesichtserkennung und Newsfeeds sind ebenso denkbar wie militärische Anwendungen, wobei die über das Headup-Display eingeblendeten Infos mit dem Umgebungsbild verknüpft werden und eine Augmented Reality schaffen (erweiterte Realität). Die Brillen werden zudem mit dem Internet verknüpft, was freilich Datenschützer auf den Plan ruft, denn Menschen können auf diese Weise permanent Informationen über ihre Umgebung sammeln und in riesigen Clouds ablegen, deren Daten – wie man seit den jüngsten Geheimdienstskandalen weiß – nicht sicher sind. Einige Staaten sind bereits dabei, Gesetzesvorlagen gegen das Tragen solcher Brillen zu erlassen, jedenfalls dann, wenn diese Brillen mit ihren integrierten Minicomputern Programme zur Gesichtserkennung beinhalten. Anfang 2014 wird Google Glass voraussichtlich erhältlich sein, eine entsprechende Webseite für Bestellungen gibt es schon. Die Datenbrillen (eigentlich ein irreführender Ausdruck) bestehen aus einem tragbaren Computer mit CPU und RAM, Mikrofon, Kamera, Knochenleitungs-Lautsprecher, WLAN- und Bluetooth-Antennen, Gyroskop, Beschleunigungssensor, Akku und Netzschnittstelle. Google Glass basiert auf Android und stellt Internetverbindungen bislang nur über WLAN her, doch Funkverbindungen über UMTS/HSPA beziehungsweise LTE dürften alsbald folgen. Das Tethering via Smartphone ist jetzt schon mit Bluetooth möglich, damit kann der Nutzer mit Google Glass und Smartphone gemeinsam überall aufs Internet zugreifen. Ein LCoS-Microdisplay erzeugt das Bild für den Nutzer und projiziert es auf ein Glasprisma vor dem rechten Auge, daher der Name Google Glass. Bedienen können die Nutzer die “Datenbrille” (eigentlich den Datenprojektor) mit Kopfbewegungen und Sprache sowie Touchpad, was höchst unauffällig funktionieren soll.

Die Apple Datenbrille

Apple hatte schon 2006 ein ähnliches Datenbrillen Projekt in der Pipeline und verwarf es wieder – es schien der Zeit voraus zu sein. Der Konzern konzentrierte sich auf andere Produkte wie den Megaseller iPod und das iPhone, hat aber mit dem Ansatz einer Datenbrille schon im Jahr 2006 bewiesen, dass die Apple-Entwickler stets die Nase im Wind haben. Man vergegenwärtige sich die Technologien jener Jahre: Smartphones gab es noch nicht, das Nokia E71 war seinerzeit ein technologisches Highlight auf dem mobilen Kommunikationsmarkt. Daher schienen weder der Bedarf noch die technologische Infrastruktur (inklusive erforderlicher Funknetze) reif für eine Datenbrille zu sein.

Augmented Reality neuer Milliardenmarkt für Technologiehersteller

Ende 2013 jedoch lässt sich konstatieren, dass Zubehör dieser Art, das mit Smartphones kompatibel ist, in den nächsten Jahren einen Milliardenmarkt erschließen dürfte.In diese Richtungen gehen auch die Schätzungen seriöser Marktforscher. Apple könnte also die inzwischen sieben Jahre alten Pläne wieder aus der Schublade holen und mit einem eigenen Datenbrillen-Projekt kontern, das es übrigens auch von anderen Herstellern gibt, nur längst nicht so ausgefeilt wie Google Glass.

 

Datenbrillen – Technologie für erweiterte Realität

Verfügen Datenbrillen über verstecktes Potential für die Technik der Zukunft?

Die Technik der Datenbrillen aus Sicht der Entwickler beschreibt einer der Ingenieure, der an der vom Fraunhofer-Institut konzipierte Datenbrille mitgearbeitet hat. Bei der mit dem IT-Innovationspreis 2013 ausgezeichnete Brille handelt es sich um ein interaktives Modell mit bi-direktionalem OLED-Mikrodisplay.

Der Entwickler über seine Datenbrille

Fast jeder Mensch kennt die Situation auf einem riesigen Bahnhof im Ausland: Unter Zeitdruck muss das richtige Gleis zum Anschlusszug gefunden werden. In Europa und Nordamerika mag man sich noch zur Not zurechtfinden, wenn aber die Schriftzeichen an den Bahnsteigen kyrillisch, arabisch oder chinesisch sind, habe ich mir schon oft ein Accessoire wie unsere jetzt entwickelte Datenbrille gewünscht. Ich bräuchte damit nur auf die Bahnsteigbeschilderung schauen, die eingebaute Kamera liest die fremde Schrift ein, der integrierte Minicomputer übersetzt sie ins Deutsche. Ich sehe also neben dem realen Schild einen virtuellen deutschen Text, ein sehr praktisches Beispiel für die erweiterte Realität. Mein Smartphone muss ich nicht mehr aus der Hosentasche kramen, die Hände bleiben beide frei für das Gepäck – wie praktisch. Mir bleibt nur noch, in die richtige Richtung zu schauen, was ich zwangsläufig mache, und mit meinen Augen das Schild auszuwählen, dessen Schrift der Brillencomputer übersetzen soll. Die Brille liest mir meine Wünsche von den Augen ab, das besorgt der eingebaute Infrarotsensor. Auch den richtigen Weg vom Punkt A nach B kann mir die Brille virtuell mit Pfeilen anzeigen, ein Verlaufen auf dem riesigen fremden Bahnhof gibt es dann nicht mehr. Natürlich müssen wir Entwickler uns die Mühe machen, all das in die Software der Brillen einzuprogrammieren, auch fragt es sich, wie schnell die Brille von Fahrplanänderungen erfährt (über das Internet ist das möglich). Personen mit körperlichen Einschränkungen werden besonders von den neuen Brillen profitieren. Man denke an ein Wissenschaftsgenie wie Stephen Hawking, der inzwischen weder über Sprache noch über Handbewegungen kommunizieren kann. Er nutzt jetzt schon einen mit Augenbewegungen gesteuerten Sprachcomputer, unsere Datenbrille dürfte ihm die Unterhaltungen und das Publizieren seiner Ideen in Zukunft noch um einiges leichter machen. Sein bisheriges Equipment fällt immer noch recht groß aus. Dieses Problem haben sehr viele Nutzer der Vorläufertechnologien unserer Datenbrille, die allesamt noch schwerfällig und für die praktische Anwendung nur begrenzt geeignet sind.

Die Datenbrille im praktischen Arbeits- und Lebensalltag

Ich versetze mich als Entwickler in einen Monteur hinein, der einen schwierigen Wartungsauftrag durchzuführen hat. Im Gewirr der Kabel und Schrauben in einem Flugzeugrumpf zeigt mir die Datenbrille die richtige Schraube, ihren Platz und zusätzlich das Anzugsdrehmoment. Während ich es sehe, kann ich die Arbeit ausführen – ein Hin- und Herschauen von Plänen zu Teilen und und Werkzeugen gibt es nicht mehr. Und noch einen Vorteil liefert die Datenbrille: Ihre virtuellen Darstellungen sehen exakt so aus wie die tatsächliche Realität, in diesem Fall die Schrauben. Wie oft habe ich schon über schematischen Ausdrucken gebrütet, um das richtige Teil zu identifizieren? Das setzt sich im Alltag fort, wenn wir an unsere Bemühungen denken, um einen Schrank zusammenzubauen. Dass IKEA-Möbelstücke und ihr Aufbau jede Paarbeziehung gefährden können, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Daran haben alle Kollegen unseres Entwicklerteams gedacht, als wir die Datenbrillen entwickelten. Natürlich dachten wir auch an Chirurgen bei Operationen und an Rettungsassistenten auf dem Weg durch den Großstadtdschungel zum Patienten, an Jäger auf der Pirsch und Touristen beim Sightseeing, denen die Datenbrille Informationen über die gerade angeschaute Umgebung liefert. Zu unserem Team gehören seit fünf Jahren die führenden OLED-Technologen und Schaltkreisdesigner des Fraunhofer-Instituts.

Technische Innovationen der Datenbrille

Die Technik ermöglicht es uns inzwischen, nur noch 2 x 2 cm große Mikrodisplays zu bauen, deren Auflösungen der eines handelsüblichen PC-Monitors entspricht. Für den Prototypen unserer Datenbrille entwickelten wir stromsparende OLED-Mikrodisplays, die effizienter arbeiten als herkömmliche LCDs. Ihre Technik basiert auf der separaten Beleuchtung nur derjenigen Pixel, welche das aktuelle Monitorbild gerade benötigt, während die LCD-Technik genau umgekehrt vorgeht: Es leuchten immer alle Pixel, die nicht benötigten werden abgedunkelt. Das Bild auf dem Mikrodisplay wird dann optisch wie bei einer Lupe vergrößert, was das eigene Kino in der Brille möglich macht. Die Steuerung erfolgt allein über die Augenbewegungen – darauf sind wir Entwickler vom Fraunhofer-Institut besonders stolz.

Apple Datenbrille abwarten oder Google Glass kaufen?

Warum eine Apple Datenbrille Google das Fürchten lehren könnte.

Die mit differenzierten Emotionen erwartete Google Glass Datenbrille soll im Frühjahr 2014 den Smartphone & Kommunikationsmarkt revolutionieren. Die Google Brille für erweiterte Realität wird sämtliche Smartphone Applikationen direkt vor dem Auge bedienbar machen, per Sprachbedienung und intuitiver Gestensteuerung kann der Brillenträger somit auf seine Apps zugreifen, ohne das Smartphone aus der Tasche zu holen. Es bleibt abzuwarten, ob die Google Smartbrille die Massen begeistern wird, eins ist jedoch sicher – die Verschmelzung von virtueller und realer Welt zur erweiterten Realität hat begonnen.

Apple Smart Glasses im App-Store

Viele Konzerne und Branchen zeigen ein grosses Interesse an den technologischen Möglichkeiten der Google Datenbrille. Logistikunternehmen können ihren Mitarbeiter per Google Glass den richtigen Platz für ein Paket im Lager zuweisen, Ärzte erhalten sämtliche Patienteninformationen auf dem Head-up Display, so dass operierende Hände für alle notwendigen Behandlungsschritte frei bleiben. Ingenieure können mit der Datenbrille Augmented Reality Anwendungen benutzen, um schneller und effizienter zu arbeiten, Architekten erhalten Hilfstechnologie bei der 3D-Animation eines neues Projekt-Layouts. Das Erscheinen der Google Glass Datenbrille ist mit dem des ersten Iphone von Apple zu vergleichen. Der Technologiesprung war immens, die technische Umsetzung genial, doch gab es viele Fragezeichen und Unklarheiten über die Vorteile und Funktionsvielfalt des Iphones. Etwaige Apple Datenbrillen wie auch die Google AR-Brille werden Pionierarbeit für die Zukunft der Augmented Reality Technologie leisten, denn die revolutionierende Verbindung von realer Welt mit virtuellen Gegenständen wird möglicherweise der Technik-Trend für das 21. Jahrhundert. Vielleicht werden Apple Datenbrillen im App-Store bald verfügbar sein, das Shop-System der Kalifornier hat sich bisher für den Verkauf seiner Smartgeräte sehr bewährt.

Apple Augmented Reality – die Erweiterung der Google Brille mit elegantem Design

Schon zur Zeit der Iphone-Entwicklung soll Apple Augmented Reality Geräte und intelligente Brillentechnologie entwickelt haben, doch schien der Moment für die Einführung einer 3D-Brille nicht zeitgemäss. Nach knapp 6 Jahren Iphone und einer rasanten Entwicklung der Smartphone-Branche scheint nun der Zeitpunkt für innovative Augmented Reality Datenbrillen als Smartphone Accessoire. Google Glass ist nur noch wenige Monate von der Markteinführung entfernt, auch eine Samsung Datenbrille ist denkbar und ob Apple Smartbrillen bald ebenfalls erhältlich sind, wird wohl auch an der Resonanz der Google Brille liegen. Bevor der kalifornische Technologiekonzern eine Apple Datenbrille oder “Iglass” zeitnah präsentieren wird, liegt wohl auch an der Nachfrage für die anstehende Vermarktung der Apple Iwatch, einer smarten Armbanduhr, die mit dem Smartphone kommuniziert und dem Nutzer ein zusätzliches Gerät für interaktive Kommunikation zur Verfügung stellt.

Apple Smartbrille, Apple Datenbrille, Apple I-Glass oder Apple Smartglass – welche Bezeichnung wird neue Massstäbe setzen?

Wer eine Apple Datenbrille kaufen möchte, muss sich also noch gedulden, doch die rasante Entwicklung in der Informationstechnologie kann von heute auf morgen dazu beitragen, dass Apple Smartbrillen oder Augmented Reality Geräte produziert und ein weiterer Datenbrillen Hersteller auf den Markt für Augmented Reality drängt. So wie Google Glass könnte so auch bald eine Apple IGlass Datenbrille oder Samsung Galaxy “Glass Glear” – Brille erhältlich sein – bei Smartglasses24 halten wir Sie auf dem Laufenden. Wer den Technik-Trend um Datenbrillen mit Augmented Reality Applikationen nicht abwarten kann, der wird im Frühjahr 2014 die Google Glass Datenbrille kaufen können, auch wenn diese sicherlich noch einem Prototypen für zukünftige Datenbrillen gleicht. Augmented Reality Brillen von Apple und Samsung, den beiden grössten Smartphone Herstellern, werden einer Erfolgsgeschichte der Google Glasses sicherlich nicht tatenlos zusehen und mit einem eigenen Gerät die erweiterte Realität in Angriff nehmen.

 

Google Konzern wird 15 Jahre alt

Google+ Glass+ Maps+ Picasa+ Earth+ Gmail+ Drive+ YouTube+ Blogger+

Im Jahre 1998, vor nur 15 Jahren, startete der Siegeszug des Internetriesen Google. Die Erfolgsgeschichte der Firma aus Kalifornien begann in Palo Alto, auf dem Campus der Stanford University. Als Suchmaschine ins Leben gerufen, die durch einen einzigartigen Algorithmus die Beliebtheit einer Webseite für bestimmte Suchbegriffe berechnet und dem Internetnutzer die besten Ergebnisse anzeigt, ist Google heute mit weiteren Dienstleistungen zum globalen Player und Platzhirsch für Internet Anwendungen geworden. Mit dem mobilen Betriebssystem Android , der Beteiligung an Motorola und der anstehenden Markteinführung der GoogleGlass Datenbrille schielt der Konzern nun auch auf die technologische Führerschaft im globalen IT & Kommunikationsmarkt.

 Mit GoogleGlass zur technologischen Weltspitze

Genau 15 Jahre nach der Gründung des Google Imperiums wird der ehemalige Hauptkonkurrent “AltaVista”, ein Yahoo-Unternhemen, das zu Beginn von Google die meistbenutzte Suchmaschine im Netz war, abgewickelt. Doch die von Sergey Brin und Larry Page benutzte Technik, die eine Einordnung der Webseiten nach der Häufigkeit ihrer Verlinkungen zuliess, überzeugte die Internet-User weltweit so sehr, dass überwältige Wachstumsraten der Google-Nutzerschaft die Suchmaschine auf den ersten Platz der weltweit besuchten Webseiten katapultierten. Im Jahre 2004 war es soweit und der Begriff “Googeln” wurde in den deutschen Duden aufgenommen.

Schnell und einfach

Die Beliebtheit der Google Suchmaschine ist vor allem auf die Übersichtlichkeit des Suchfensters zurückzuführen, welches dem Suchenden eine aufgeräumte Ansicht der Suchergebnisse liefert. Die umfangreiche Suchfunktion nach dem Page-Rank-Verfahren präsentiert im mittleren Sichtbereich die organischen Ergebnisse, dazu werden im oberen und rechten Seitenbereich die Internetpräsenzen von Werbekunden angezeigt. Insbesondere der Verkauf von Online Werbung hat Google zum Marktführer im Internetgeschäft anwachsen lassen. Im Jahre 2012 betrug allein der Umsatz für das lukrative Geschäft mit Online Werbung 50 Milliarden US-Dollar.

Von der Suchmaschine zum Weltkonzern

Google überzeugt seit 15 Jahren vor allem durch eine Stärke – Innovation. Der Konzern ruht sich nicht auf seinem Erfolg im Online-Geschäft für seine Werbekunden aus, sondern nutzt seine Kapitalstärke zur Entwicklung neuer Produkte und technologischer Hilfsmittel. Neben Gmail, dem Google E-Mail-Dienst, wird mit Google Earth die Erde kartografiert, zusammen mit Street View und Google Maps lassen sich weltweit Routen einfach erstellen und die schönsten Orte der Welt virtuell besuchen. Auf dem eigenen Web-Browser Chrome, dem erfolgreichsten Smartphone Betriebssystem “Android” sowie dem verbundenen PlayStore von Google werden Nutzer auf ganzer Ebene als Kunden akquiriert. Nach dem Erfolg von Facebook, dem führenden Social Media Netzwerk mit mehr als 1 Milliarde Nutzern, hat der US-Konzern mit seiner Social Media Anwendung Google+ den eigenen Weg eines Internetnetzwerks geebnet, welches drastisch an Bedeutung für die Suchmaschinenplatzierung bei Google gewinnt. YouTube und Picasa sind weitere Dienste des Unternehmens aus Kalifornien, die Internetnutzer im Google-Konzern täglich millionenfach anklicken.

Technologie Konzern mit weltweiter Ausrichtung

Doch Google wäre nicht Google, wenn neben den Innovationen im Internetgeschäft vor allem der technologische Fortschritt und die Verbindung von Realität mit multimedialen Funktionen im Vordergrund stünde. Die erweiterte Realität mit Google “Glass” , ein selbstfahrendes Auto mit Projektname Google Drive oder das Smartphone Nexus – mittlerweile ist Google nicht mehr ausschliesslich Softwarekonzern, sondern wandelt sich immer mehr zum breit aufgestellten Technologiekonzern mit weltweitem Absatzmarkt. Insbesondere die Markteinführung der Datenbrille GoogleGlass wird gespannt erwartet, denn die innovative Brillentechnologie für Smartphones drängt im kommenden Jahr auf den US-Markt und hat das Potential, den IT- und Kommunikationsmarkt ein weiteres Mal zu revolutionieren. Mit der einfachen Sprachbedienung und intuitiven Gestensteuerung der Smartbrille können Google Glass Nutzer ein völlig verändertes multimediales Erlebnis erwarten. Die Augmented Reality Brille lässt alle Smartphone Anwendungen mit einer Projektion direkt vor dem Auge sichtbar und steuerbar machen. Mit zukünftigen Glass Apps werden sich die Möglichkeiten der erweiterten Realität in ungeahnte Richtungen ausdehnen – die Steuerung aller Geräte im Haushalt ( Smart Home ), der Videochat mit Freunden und Geschäftspartnern, die Anwendung der Glass Brille in Schule und Universität, die Hilfsfunktion der Smartbrille für Senioren und körperlich behinderte Menschen sowie ein ungeahntes Entwicklungspotential stehen der industrialisierten Weltbevölkerung bevor. Wir freuen uns auf die baldige Google Glass Markteinführung. Mit der AR-Datenbrille wird die Smartglass & Augmented Reality Technologie einen immensen Schub erleben, schon jetzt gibt es Glass Plagiate und ähnliche Smartbrillen, die in der Entwicklungsphase stecken oder als Developer Version schon zu kaufen sind. Vor allem die Meta Datenbrille “SpaceGlasses” , mit der in Hollywoodfilmen wie Iron Man verwendeten intelligenten Brillentechnologie, überzeugt mit einer völlig neuen Betrachtung der virtuellen und realen Welt, es scheint als wäre in Zukunft alles möglich.