Google Glass Datenbrille jetzt im Online-Shop kaufen

Die Google Brille “Glass” ist am 15. April für US-Einwohner erstmals frei erhältlich. Nach dem groß angelegten Feldexperiment mit fast 50.000 Testpersonen wird Google am kommenden Dienstag neue Glass-Explorer in ihr Augmented Reality Projekt aufnehmen. Wer die GoogleGlass Datenbrille kaufen möchte, findet auf der Google Glass Projekt Webseite weitere Informationen und Neuigkeiten zu Google’s Smartbrille. Die Chance eine Google-Brille inklusive Brillengestell zu kaufen, ist nun für jedermann möglich, wenn er denn 1.500$ plus Steuer für das mobile Gadget von Google bezahlt. Leider ist die Bestellung von Google Glass ausserhalb der Vereinigten Staaten auf absehbare Zeit nicht möglich.
Für Google ist dieser Verkaufsstart ein erster richtiger Test, ob eine Nachfrage für die innovative Augmented Reality Technologie besteht.

Google Glass Datenbrille im Auto – Prozessauftakt in USA

Kein Alkohol am Steuer, kein Handy am Ohr und auch bald keine Brille am Steuer?

In Kalifornien findet zur Zeit der erste Gerichtsprozess rund um die Google Glass Datenbrille statt. So soll darüber entschieden werden, ob eine Brille mit Internetzugang im Auto genutzt werden darf. Eine Amerikanerin hatte vor wenigen Wochen bei einer Verkehrskontrolle das neue tragbare Gadget von Google auf der Nase – ein Polizist schrieb der Google Glass Benutzerin einen Strafzettel wegen Verstosses gegen das Verbot von TV und Videoabspielgeräten in fahrenden Autos.

Das Gerichtsverfahren in den USA über die sich bisher nur im Test befindende Datenbrille von Google wirft das Augenmerk auf die alltäglichen Herausforderungen der innovativen Brillentechnologie. Die erweiterte Realität mit der Google Brille findet so ihren ersten Dämpfer in der Praxisanwendung.

Der Anwalt im Google Glass Prozess bescheinigt den Medien, das seine Mandantin bei der Autofahrt die Smartbrille lediglich auf der Nase trug und keine Internetverbindung bestand. Das kalifornische Gesetz verbietet die Nutzung von Abspielgeräten im aktiven Strassenverkehr, jedoch wurde dieses lange Zeit vor der Entwicklung der Google Glass Datenbrille verfasst.

Die Google Smartbrille befindet sich zur Zeit in einer breit angelegten Testphase. Mit anfangs 10.000 ausgelieferten Brillen an Entwickler und Testpersonen haben mittlerweile weitere tausende Konsumenten die Chance, eine Google Datenbrille kaufen und die neue Technologie testen zu können. Mit einer ausgeklügelten Gestensteuerung und intuitiven Sprachbedienung verknüpft die Google Smartphone und intelligente Brillentechnik. Ein Head-up Display projiziert Smart-Anwendungen sowie Applikationen direkt vor das Auge, macht diese sichtbar und schafft somit eine einfache Bedienbarkeit von mobilen Anwendungen ohne die Notwendigkeit, das Smartphone aus der Tasche zu ziehen.

 

 

Datenbrillen bereit für den Massenmarkt – Interessenten gibt’s genug

Kann Google Glass Datenbrillen für die Masse der Bevölkerung interessant machen?

Laut einer Bitkom-Umfrage möchte angeblich jeder Fünfte Datenbrillen wie Google Glass in Deutschland nutzen. Dabei zeichnet sich eine klare Konzentration der Datenbrillen interessierten Technikfans bei Jugendlichen und Männern ab. Obwohl die Datenbrille “Google Glass” noch nicht im Handel erhältlich ist, steigt das Interesse für die Realität erweiternde Brillen immens. Das Google Marketing für seine AR-Brille hat in den USA schon mehr als 10.000 interessierte Entwickler und Testpersonen in seinen Bann gezogen. Diese konnten kürzlich jeweils drei weitere potentielle Google Glass Testpersonen angeben, welche mit der Zahlung von 1.500,- $ die innovative Datenbrille beziehen können. Dieser Feldtest für Smarbrillen und Augmented Reality Geräte ist bisher einzigartig und die ideale Testwiese für eine erfolgreiche Einführung der Google Brille. Laut der repräsentativen Umfrage von BITKOM (Hightech-Verband) äusserten sich 20% der Befragten positiv über die Google Datenbrille. Mit einem tragbaren Computer wie “Glass” ergeben sich unzählige Vorteile, beispielsweise bei der Betrachtung von Emails, Navigationshinweisen oder Social Media Aktivitäten. Etwa 7% der Befragten können bereits heute die Absicht zum zukünftigen Kauf einer Datenbrille bestätigen und weitere 13% der Umfrageteilnehmer können sich den Brillenkauf vorstellen. Für knapp ein Drittel der Befragten ist die Einführung von Datenbrillen eher mit Skepsis behaftet, wobei ein weiteres Drittel die Anschaffung einer Datenbrille kategorisch ablehnt. Sicher ist wohl hingegen, das vorrangig jüngere Menschen das Google Gadget oder andere Datenbrillen nutzen werden, die schon heute nicht mehr ohne ihr Smartphone auskommen.

Ob die knapp 1.000 befragten Bundesbürger wirklich repräsentativ für die gesamte Bundesrepublik stehen, bleibt abzuwarten, noch zu gering sind das Interesse und die bereitgestellten Informationen über die realen Anwendungsmöglichkeiten von Datenbrillen im Alltag. Zudem ist die aktuelle NSA-Affäre nicht gerade förderlich für die Vorstellung einer Datenbrille, die von jedem und allem ständig Foto- und Videoaufnahmen produzieren kann. In unserer nicht repräsentativen, aber leidenschaftlich durchgeführten Umfrage hat Smartglasses24 festgestellt, dass die grosse Mehrzahl der Bürger noch überhaupt nicht von Google Glass, etwaiger Datenbrillen oder tragbaren Geräten für die Darstellung der erweiterten Realität Kenntnis genommen hat. Unsere Umfrage bei Akademikern, Handy-Shop Besitzern, Ärzten, Arbeitern und eigentlich quer durch die Bevölkerung hat ergeben, dass nur wenige überhaupt von diesem anstehenden Technologiesprung gehört haben. Nach der Hilfestellung und Erwähnung von Hollywood Blockbustern wie Iron Man, Avatar oder Minority Report konnte zwar ein Bezug zu den vielseitigen Möglichkeiten von Augmented Reality und innovativer Datenbrillen hergestellt werden, jedoch war der Fortschritt in der Entwicklung moderner Datenbrillen mehrheitlich unbekannt. Das die META Spaceglasses erweiterte Realität direkt vor dem Auge stattfinden lässt und man wie Tony Stark im Film “The Avengers” Gegenstände aus der virtuellen Welt mit der Realität verschmelzen lassen kann, ist wohl nur Technik-Bloggern und einer ausgewählten Fangemeinde bekannt, vielleicht noch den Beobachtern von Crowd Funding Plattformen, welche aktuell Projekte wie die Meta Datenbrille, GlassUp oder Telepathy ONE vermarkten.

Mit der Markteinführung von Google Glass wird die brillante Technologie rund um “Augmented Reality” sicherlich einen erheblichen Schub erfahren und hoffentlich zum neuen Technologie Trend werden.

Neue Google Glass Version soll weitere Tests bringen

Google Datenbrille in zweiter Auflage für Entwickler und Tester

Die zweite Version der “Google Glass” – Datenbrille steht Entwicklern und Augmented Reality Liebhabern zukünftig zur Verfügung.

Mit der Entwicklung einer innovativen Smartbrille für die freihändige Bedienung von Smartphone Anwendungen will Google Massstäbe setzen. Der Markt für tragbare Geräte wächst rasant, Produktinnovationen wie die Samsung Galaxy Gear Smartuhr öffnen den Weg für die erweiterte Realität der Zukunft. Ob Google mit “Glass” Augmented Reality Applikationen in eine neue Dimension führt, bleibt abzuwarten, jedoch kann man sicher sein, dass die Google Datenbrille besonders bei Technik-Fans einen Boom für AR-Geräte auslösen wird, ähnlich wie das Apple Iphone den Telekommunikationsmarkt revolutionierte.

Aktuelle Glass Explorer können sich nun über die nächste Generation der Google Glass Brille freuen. Brillentester erhalten die Chance, ihr bisheriges Modell kostenlos gegen eine neue Variante auszutauschen. Ebenso erhalten die Testpersonen die Möglichkeit, drei weitere Personen zu empfehlen, welche die neue Google Glass Hardware ausprobieren können. Allerdings müssen neue Glass Benutzer $1.500,- für die Datenbrille an Google überweisen, um in den Genuss der smarten Brillentechnologie zu kommen.

Augmented Reality mit Google Glass erleben

Wenn jemand seine Smart-Applikationen nicht mehr über das Touchpad des Smartphones, sondern über die intuitive Sprachsteuerung von Google Glass bedienen möchte, dabei den noch recht hohen Preis berappen kann, der wird in den Genuss der ersten massentauglichen AR-Brille kommen, die neben exklusivem Design vor allem die Fähigkeit aufweist, virtuelle und reale Welt zu verbinden.

Mit Google Glass die Welt entdecken – #throughglass :

Wenn in den nächsten Wochen die neue Version von Google Glass online zu kaufen ist, werden also insgesamt etwa 40.000 Datenbrillen im Umlauf sein. Betrachtet man die Verkaufszahlen des kürzlich vorgestellten Apple Iphone 5S so ist die Zahl der Google Brillen doch recht beschaulich – Apple verkaufte binnen weniger Tage mehr als 5 Millionen iPhones.

Kann die Google Brille zum Türoffner für die erweiterte Realität werden?

Diese Zahlen scheinen aber noch weit in der Zukunft zu liegen, denn bisher hat Google sich noch zu keinem Start für sein Google Glass Projekt und der Vermarktung an die breite Öffentlichkeit geäussert. Viele Aussagen deuten jedoch auf einen Start im zweiten Quartal 2014 hin – die Google Strategen arbeiten wohl zur Zeit an der passenden Vermarktungsstrategie der Datenbrille. Viele Beobachter fragen sich, ob die neuen Google Shop-in-Shop-Systeme ( der erste Google-Store Deutschlands öffnete gerade in Hamburg ), der Google Playstore oder eine andere Verkaufsstrategie für den Vertrieb der Smartbrille genutzt wird. Apple, einer der grössten Konkurrenten von Google, hat mit seinen Apple Stores in bevorzugten Lagen deutscher Grossstädten einen Hingucker und Basar für innovative Technologie kreiert.

In der zweiten Version der Google Glass Brille sollen einige Hardware-Bugs behoben worden sein, zudem gibt es einen Ohrhörer, der nun die Knochenschall-Technik erweitern soll. Einige “Glass Explorer” haben über fehlerhafte Funktionsweisen der Knochenschalltechnik berichtet, so dass Google mit herkömmlichen Ohrhörern nachbessert.
Welche weiteren Hardwareveränderungen bei der neuen Glass Version integriert werden, bleibt nur Spekulation, wobei die Integration von “Sehstärke” in das tragbare Gerät eines der am meisten erwarteten Features ist.

Wer auch immer zu den knapp 40.000 Testen von Google Glass gehört, darf sich erfreuen, beim Beginn einer neuen technologischen Ära beizuwohnen und aktiv beizutragen.

Google Glass zu Weihnachten im PlayStore?

Google Glass unter dem Weihnachtsbaum?

Die Datenbrille von Google ist seit Monaten im Intensivtest. Die innovative Google Glass Marktvorstellung soll dem Suchmaschinenriesen aus Kalifornien einen weiteren Wachstumsschub geben und für die erweiterte Realität der Zukunft wappnen. Im wachsenden Markt für tragbare Gerät, Samsung hat kürzlich seine Smartwatch Galaxy Gear vorgestellt, will Google mit der Datenbrille “Glass” Augmented Reality salonfähig machen und eine Smartbrille für einzigartige Kommunikations- und Entertainment Anwendungen vorstellen. Datenbrillen sind gefragt wie nie zuvor, was auch daran liegen kann, dass bisher die notwendige Miniaturisierungstechnologie sowie entsprechende Prozessoren, Akkus und Smart-Technologien fehlten.
Doch nun treibt Google allen voran die erweiterte Realität an und projiziert diese direkt vor die Augen des “GoogleGlass”-Anwenders. Per Sprachsteuerung und Touchpad auf dem Brillengestell lässt sich die Google Brille bedienen. Noch sind vorwiegend Google Glass Entwickler mit einer marktreifen Version des Glass Prototypen beschäftigt, insgesamt sind knapp 10.000 Datenbrillen von Google an App-Entwickler, Testpersonen und Journalisten ausgeliefert, um die Smartbrille in der alltäglichen Routine zu testen und auszuprobieren.

 Google Datenbrille im Online-Shop, PlayStore oder Shop-in-Shop-Lösung

Laut der Financial Times ist Google in seinen Vorbereitungen für die Google Glass Vorstellung weiter als gedacht. Obwohl der US-Konzern die Vorstellung der Datenbrille für 2014 angekündigt hatte, bereitet das Unternehmen die Auslieferung weiterer zehntausender tragbarer Geräte vom Typ “Glass” vor. Eine Markteinführung an Weihnachten könnte für einen guten Marktstart der Google Smartbrille sorgen und die eigene Augmented Reality Brille als trendiges Smartphone Accessoire etablieren. Ob Google seine Bemühungen bei den produzierenden Zuliefern forciert hat, um das lukrative Weihnachtsgeschäft für Technik und Kommunikationsgeräte einzufahren, bleibt abzuwarten. Dagegen spricht die bisher fehlende Vertriebsstruktur für die Google Glass Smartbrille. In Deutschland hat erst vor kurzem ein Shop-in-Shop Google Store in Hamburg geöffnet, einem potentiellen Umschlagplatz für die AR-Brille. In den USA, wo die intelligente Brillentechnologie wohl als erstes zu erhalten sein wird, könnte mit der bereits bestehenden Google Wallet bezahlt werden und direkt nach Hause geliefert werden. Ob ein flächendeckender Google Glass Verkauf jedoch rein über das Internet und Online-Shops oder dem PlayStore funktionieren wird, ist fraglich – die Google Stores sind ein anzunehmender Händler für Google Glass in der Zukunft, aber auch der Verkauf bei lizenzierten Partnern scheint möglich.

Google baut den Vorsprung in die erweiterte Realität der Zukunft aus.

Während Google bereits in einer breit angelegten Testphase für die eigene Datenbrille steckt, müssen andere Hersteller schon jetzt einem erheblichen Vorsprung von Google nacheifern. Ob bald eine Samsung Datenbrille oder Microsoft Smartbrille Google Glass herausfordert, wollen die konkurrierenden IT-Unternehmen nicht preisgeben, nur wenige Details über den Fortschritt eigener Datenbrillen für Augmented Reality erreichen bei Apple, Samsung oder Microsoft die Öffentlichkeit. Vielleicht wollen die designierten Datenbrillen Hersteller die Marktvorstellung und den Anklang von Google Glass abwarten, bevor ein endgültiger Smartglass Prototyp definiert wird.

Samsung Datenbrille als Geschmacksmuster registriert

Samsung mit Datenbrillen Entwurf auf dem Sprung in die erweiterte Realität.

Samsung Electronics hat ein Smartbrillen Patent für eine Google Glass ähnliche Datenbrille bestätigt. Das Patent für eine Samsung Brille wurde im Oktober in Korea angemeldet.

Ein Datenbrillen Geschmacksmuster wurde bei den koreanischen Behörden im Oktober registriert und zeigt ein elektronisches Gerät in Form einer Brille . Das tragbare Gerät kann als eine Art “AR-Sportbrille” kategorisiert werden. Die Samsung Datenbrille ist ein weiterer Vorstoss des Mischkonzerns, Anteile im Zukunftsmarkt für Wearable Computing zu sichern. Während Google Glass Geräte für jegliche Anwendungen im Alltag als auch im beruflichen Umfeld genutzt werden soll, scheinen die Entwürfe der Samsung Smartbrille eher ein tragbares Gerät für sportliche Aktivitäten zu skizzieren. Der Entwurf einer Glass ähnlichen Datenbrille zeigt das Brillengestell mit Headup-Display sowie integrierten Kopfhörern. So soll man mit der AR-Brille während des Trainings freihändig über die Applikationen des Smartphones direkt vor dem Auge verfügen und diese bequem steuern können. Das Gerät verfügt über ein Objektiv, das entweder transparent oder transluzent ist ,so heißt es im Umfeld des Unternehmens aus Südkorea.


 

Google Glass im Testbetrieb

Samsung entwickelt mit diesem Nischenprodukt eine eher sportliche Brille, ein erheblicher Unterschied zu der Alleskönner-Brille von Google. Diese ist bereits bei zehntausenden Entwicklern in der letzten Testphase, bevor im kommenden Jahr die Google Glass Datenbrille dem Endverbraucher zugänglich wird. Wer Google Glass kaufen möchte, sollte sich auf einen heissen Kampf für die ersten Produktionseinheiten einstellen. Um diese Entwicklungsstufe zu erreichen, wird Samsung noch einige Tests und Patente sammeln müssen, möglicherweise verbindet Samsung ja auch seine Sportbrille mit dem Funktionsumfang von Google Glass.

Samsung Sportbrille “Glass Gear” für Augmented Reality

Ob und wann Samsung erweiterte Realität als zusätzlichen Treibstoff für zukünftige Produktneuheiten nutzen wird, bleibt abzuwarten, doch eins ist sicher, wenn Samsung eine konkurrenzfähige Augmented Reality Datenbrille für Android-Betriebssysteme vorstellen sollte, wird die Produkt- und Marketingmaschinerie von Samsung anderen Hersteller nur unweigerlich Marktanteile für tragbare Geräte übrig lassen.

Datenbrillen in Deutschland kaufen

Datenbrillen online kaufen – wird Google Glass in Deutschland erfolgreich?

Datenbrillen sind ein großes mediales Thema, seit Google Glass für Anfang 2014 angekündigt wurde und bereits rund 10.000 Test-User die Google-Ausgabe einer “Datenbrille” (die eigentlich keine Brille ist) bewertet haben. Google Glass scheint daher die ultimative, gar einzige Datenbrille überhaupt zu sein. Dabei gibt es in Wahrheit weitaus mehr Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich dieser Thematik angenommen haben. Apple forschte schon 2006 an einem vergleichbaren Projekt (und ließ es wieder in der Schublade verschwinden, weil die Zeit noch nicht reif schien), eine andere Entwicklung kommt vom deutschen Fraunhofer-Institut. Diese Datenbrille gilt als Europas Vorzeigeprojekt auf diesem Sektor, das sich in eine andere Richtung als die amerikanischen Pendants bewegt.

Was macht die “Datenbrille”?

Zunächst einmal: Es handelt sich um ein vor das rechte Auge geschobenes Glasprisma, auf das Bilder aus dem Internet, der bordeigenen Kamera oder einem mitgeführten Minicomputer projiziert werden und das an jede Brille angebracht werden kann. Hinzu kommen Kamera, Mikrofon, Lautsprecher (Ohrknochenhörer) und diverse Sensoren, selbst ein Touchpad, Übertragungsmöglichkeiten für WLAN und Bluetooth sowie alle nötigen Schnittstellen und Bedieneinrichtungen. Der Begriff “Datenbrille” wird sich durchsetzen, auch wenn der für das Google Glass zuständige Sergey Brin noch 2013 betonte, es sei “keine Brille, nur ein Glas!” Im Prinzip redet die Welt nur noch von der Datenbrille, bleiben wir also dabei. Diese Datenbrille erzeugt eine Augmented Reality, also eine erweiterte Realität, denn das Blickfeld des Nutzers wird mit Informationen und zusätzlichen Bildern angereichert. Die Möglichkeiten sind dabei sehr vielfältig: Beispielsweise wäre es denkbar, auf einen Punkt in der Ferne zu fokussieren und die Entfernung bis dorthin angezeigt zu bekommen. Die Gesichtserkennung – von Datenschützern heftig kritisiert und wohl bislang noch nicht umgesetzt (oder öffentlich nicht zugegeben) – ist ein weiteres Feature, ebenso könnte zu die Brille zu Gebäuden der Umgebung die passenden Informationen liefern. Auch geschichtsträchtige Führungen wären denkbar, etwa in den Ruinen historischer Bauwerke wie dem römischen Kolosseum: Dort könnte der Computer Schlachten vor das Auge einspielen, wie sie dort in antiken Zeiten stattgefunden haben. Beim Fahrradfahren weist die Brille den Weg, bei einer Reparatur zeigt sie die Stelle, wo das Kabel festzuklemmen ist. Praktisch alles, was in eine Software und auf unser Gesichtsfeld passt, spielt die Datenbrille ein. Die reale Welt wird durch virtuelle Realität aufgepeppt – das ist das Prinzip der Augmented Reality, das es in anderen Anwendungen auch schon gibt. So zeigen etwa Ferngläser schon Entfernungen an, auf Smartphones werden Geodaten zur Umgebung eingespielt. Die Datenbrille macht das alles noch komfortabler und wirklichkeitsnäher.

Unterschiede zwischen Google Glass und der Brille des Fraunhofer-Instituts

Google Glass wird über die Stimme, Kopfbewegungen und einen Touchpad gesteuert, zudem können die Nutzer permanent online bleiben. Die mitgeführte Kamera ermöglicht die Interaktion mit dem Netz, alles Gesehene kann der Nutzer mit anderen teilen. Auch Games wären in der Echtwelt möglich. Über diese Features verfügt die Fraunhofer-Brille nicht, dafür aber über eine Augensteuerung, die als Weltinnovation gilt. In die Brille ist eine Kamera integriert, die nicht die Umgebung, sondern das Auge des Nutzers filmt, das mit Infrarotlicht aus der Brille angestrahlt wird (für den Menschen nicht sichtbar) und dieses reflektiert. Die aufgenommenen Daten verarbeitet ein Mikroprozessor, er misst die Blickbewegungen, kann Blinzeln ignorieren und damit die Fraunhofer-Brille so steuern, wie es der Nutzer vorgibt. Dieser ruft mit den Augen die digital eingespielten Inhalte ab und schafft sich so allein durch Augenbewegungen eine Augmented Reality, die wesentlich komfortabler gestaltbar sein könnte als mit Google Glass und seiner Gesten- und Stimmsteuerung. Das ganze, am Fraunhofer COMEDD entwickelte System nennt sich Eyetracking im OLED-on-CMOS basierten Mikrodisplay und soll beispielsweise bei freihändigen Arbeiten zum Einsatz kommen, bei denen der Nutzer permanente Informationen benötigt, ohne den Blick von seiner Haupttätigkeit abzuwenden – Chirurgen dürften das Paradebeispiel sein, aber auch Mechaniker bei kniffligen Aufgaben, Piloten oder Menschen, die etwa in großen Höhen arbeiten. Alltagsanwendungen haben die Fraunhofer-Forscher ebenfalls auf der Agenda: Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung, auch ältere Personen können mit ihren Augenbewegungen Signale aussenden, ein sehr praktischer und dabei harmlos erscheinender Nutzen wäre allein die Steuerung des Fernsehprogramms mit den Augen. Die Fraunhofer-Abteilung IOSB, zuständig unter anderem für Optronik, entwickelt derweil Programme zur Blickverfolgung, das gesamten Fraunhofer-Forschungsteam erhielt auf der diesjährigen CeBIT den Innovationspreis-IT 2013. Erste Interessenten testen derweil die Fraunhofer-Brille, es geht um Anwendungen für die Industrie und die Medizin, den Sicherheits- und Produktionsbereich. Wie Google Glass sind auch die Fraunhofer-Brillen noch Prototypen, die ihre Praxistauglichkeit erst beweisen müssen. Es gibt sie bereits in drei Probier-Varianten (“Kits”), die über Referenzanwendungen wie etwa “Panorama” verfügen, mit der auf einer Weltkarte der jeweils vom Nutzer angeblickte Ausschnitt vergrößert wird – allein durch Augenbewegungen. Auch das Auslösen einer Kamera und die Datenprojektion ins Blickfeld eines Nutzers sind mit den Fraunhofer-Brillen möglich.

Datenbrille Google Glass die Technik der Zukunft?

Sind Augmented Reality Datenbrillen der Wegbereiter für ein neues Technik-Zeitalter?

Revolutionäre technische Entwicklungen wie die Google Smartbrille weisen zweifellos in die Zukunft. Doch wie lange sie angesichts neuer Technologietrends innovativ sind und wie sie unsere Lebens- und Arbeitswelt verändern werden, kann heute noch niemand sagen. Technologische Entwicklungen geschehen heutzutage so rasant wie nie zuvor. Möglicherweise implantiert man uns in fünf Jahren einen Datenchip ins Auge, weil Brillen nun einmal lästig sind. Auch die Google Datenbrille wird uns früher oder später vor Probleme stellen, von denen wir heute noch nichts ahnen. Sie konfrontiert uns mit einer “erweiterten Realität”, auf Englisch “augmented reality” genannt. Waren die virtuelle und die reale Welt bisher zwei verschiedene Dinge, die nicht an allen Orten gemeinsam verfügbar waren, verschmelzen sie jetzt. Mit den Google Smart Glasses hat man den Bildschirm, auf dem man Nachrichten lesen und sämtliche Smartphone-Applikationen nutzen kann, immer vor Augen.

Google bringt die erweiterte Realität vors Auge.

Wie das Leben sein wird, wenn wir alle in der Google Augmented Reality leben, wissen wir nicht. Vor kurzem schien es uns noch unvorstellbar, dass jeder zweite Bundesbürger ein Smartphone besitzen und ständig damit beschäftigt sein würde. Wir riskieren heute ohne zu zögern, beim Autofahren durch das Lesen von Nachrichten oder das Schreiben von SMS abgelenkt zu sein. Wir haben oft keinen Blick mehr für die Natur. Ob Google erweiterte Realität zu uns bringt oder uns von der Realität unserer direkten Umgebung ablenkt, ist eine interessante Frage. Ob unsere realen Freunde oder die Familie noch so wichtig sein werden wie die virtuellen Kontakte, bleibt abzuwarten. Die Datenbrille ermöglicht zweifellos neue Wege in der Kommunikation. Entsprechend hoch ist das weltweite Interesse. Jeder möchte wissen, wie es ist, sich Twitter-Botschaften, Stadtpläne, Adressbücher, Online-Spiele oder E-Mails direkt auf die Gläser der Google AR-Brille projizieren zu lassen. Dem immensen Interesse an neuen Technologien wie der Google Brille fallen derzeit berechtigte Fragen nach Datenschutz, Gesundheitsrisiken oder dem Verlust von Interesse für bisher wichtige Lebensinhalte zum Opfer.

Wie funktioniert Google Glass? Hier das Image-Video der Google Datenbrille.

Nun ist ja die Google Augmented Reality Datenbrille nicht wirklich eine neue Idee, sondern nur eine, die jetzt dem Mainstream zur Verfügung gestellt wird. Zuvor wurden ähnliche Smart Glass Technologien bereits von Hubschrauberpiloten genutzt. Sie konnten sich besser auf das Fliegen konzentrieren, wenn sie alle wichtigen Flugdaten direkt vor Augen hatten. Hollywoodfilme wie “Iron Man” brachten die revolutionären Smartbrillen auf die Leinwand und an ein Millionenpublikum. Neben der 3D-Brille von Google kommen bald auch serienreife Modelle anderer Hersteller auf den Markt. Doch die meisten Interessenten würden wahrscheinlich die Smartglasses von Google kaufen, weil Google einen riesigen Vermarktungs-, Technologie- und Imagevorsprung hat. Man kann die Google Datenbrille ab 2014 im Google Glass Store kaufen. Wie groß die weltweite Nachfrage nach Google Augmented Reality Applikationen sein wird, ist heute noch nicht absehbar. Inwieweit wir zukünftig von Branchenriesen wie Google manipulierbar werden, auch nicht. Google Glass wird unser Leben revolutionieren – aber ob dies immer zum Besseren geschieht, bleibt vorerst offen. Die Möglichkeiten großer Technologiekonzerne, ihre Marktmacht für eigene Zwecke zu nutzen, muss man nicht erwähnen. Klar ist aber auch, dass es in der Bevölkerung ein großes Interesse an Zukunftstechnologien gibt. In jedem von uns steckt ein Gen von Daniel Düsentrieb, dem legendären Erfinder aus den Walt Disney Comics. Wir möchten heute Science Fiction nicht mehr nur als Buch oder Hollywood-Movie konsumieren, sondern tatsächlich erleben. Im Übrigen hat man jeder neuen Technologie Widerstände und Warnungen entgegen gestellt. Manche haben sich als wahr, andere als überzogen erwiesen. Trotzdem besteht die reale Gefahr, dass wir irgendwann unseren einzigartigen Planeten unserer Technologiegläubigkeit opfern, um in ferner Zukunft einen anderen zu besiedeln. Unsere Euphorie und die Medienhype um die Google Videobrille machen uns möglicherweise immer blinder für anderes.

Smartbrille Google Glass im Online Shop oder Google Store?

Im Google Glass Online Shop überwiegt jedoch ganz klar unsere Technologiebegeisterung. Der Fortschritt ist durch Bedenkenträgerei nicht aufzuhalten. Außerdem ist bereits jetzt ersichtlich, dass die Nutzung der Google Glass Technologie zahlreiche Vorteile bietet. Ältere Menschen kommen mit der Technologie von Computern, Tablets, Touchscreens oder Smartphones nicht mehr klar. Für sie gehen die technischen Entwicklungen zu schnell. Senioren erkennen außerdem nicht immer den Nutzen, den solche Technologien gerade für sie haben könnten. Die Google Videobrille ermöglicht per Sprach- und Gestensteuerung, moderne Kommunikationswege zu nutzen. Man kann damit Videos aufnehmen und Informationen abrufen – zum Beispiel einen Stadtplan. Von Bluetooth und WiFi-Nutzungen müsste man alte Menschen erst überzeugen. Noch ist der für die breite Öffentlichkeit angedachte Google Glass Preis so hoch, dass diese innovative Technologie nur älteren Menschen mit Geld zur Verfügung stünde. Man rechnet trotzdem mit einem möglichen Absatz von 100 Millionen Smartbrillen bis ins Jahr 2020. Dabei ahnt man auch als technologischer Laie, dass die technologische Entwicklung ähnlich rasant wie beim Smartphone voran gehen wird. Menschen, die unbedingt das jeweils neuste Modell von Google Glas kaufen würden, wird es genug geben – zumindest bis der Hype um die Google Datenbrille abflaut. Schon bald werden eine Google Smartbrille und eine Google AR App in unserem Alltag normal sein.

Google ist mit seiner Datenbrille “Glass” nicht alleine.

Klar ist aber auch, dass die großen Konkurrenten von Google nicht schlafen. Auch sie tüfteln an zukunftsweisenden Smart Eyewear Modellen und Technologien. Wo ein technologischer Trend zu erkennen ist, springt man als Technologiekonzern auf – und setzt nach Möglichkeit neue Trends in Bewegung, die einem Konkurrenten die Marktmacht anjagen. Es ist ein schnelles und riskantes Geschäft. Wer den Zug der Zeit verpasst, wird zurückgelassen. Ob die Augmented Reality unsere Realität tatsächlich erweitern oder den Blick für Teile der Realität beschränken wird, muss man abwarten. Die mobilen Internetapplikationen der Google Datenbrille sind bisher abhängig von einem Smartphone mit hoher Rechenleistung. Unsere Lebenswelt wird dadurch interaktiver. Wir werden in einer immer stärker vernetzten Lebenswelt ständig mit digitalen Medien verbunden sein. Ob das in jeder Lebenssituation erstrebenswert ist, müssen wir erst noch herausfinden.

Google Konzern wird 15 Jahre alt

Google+ Glass+ Maps+ Picasa+ Earth+ Gmail+ Drive+ YouTube+ Blogger+

Im Jahre 1998, vor nur 15 Jahren, startete der Siegeszug des Internetriesen Google. Die Erfolgsgeschichte der Firma aus Kalifornien begann in Palo Alto, auf dem Campus der Stanford University. Als Suchmaschine ins Leben gerufen, die durch einen einzigartigen Algorithmus die Beliebtheit einer Webseite für bestimmte Suchbegriffe berechnet und dem Internetnutzer die besten Ergebnisse anzeigt, ist Google heute mit weiteren Dienstleistungen zum globalen Player und Platzhirsch für Internet Anwendungen geworden. Mit dem mobilen Betriebssystem Android , der Beteiligung an Motorola und der anstehenden Markteinführung der GoogleGlass Datenbrille schielt der Konzern nun auch auf die technologische Führerschaft im globalen IT & Kommunikationsmarkt.

 Mit GoogleGlass zur technologischen Weltspitze

Genau 15 Jahre nach der Gründung des Google Imperiums wird der ehemalige Hauptkonkurrent “AltaVista”, ein Yahoo-Unternhemen, das zu Beginn von Google die meistbenutzte Suchmaschine im Netz war, abgewickelt. Doch die von Sergey Brin und Larry Page benutzte Technik, die eine Einordnung der Webseiten nach der Häufigkeit ihrer Verlinkungen zuliess, überzeugte die Internet-User weltweit so sehr, dass überwältige Wachstumsraten der Google-Nutzerschaft die Suchmaschine auf den ersten Platz der weltweit besuchten Webseiten katapultierten. Im Jahre 2004 war es soweit und der Begriff “Googeln” wurde in den deutschen Duden aufgenommen.

Schnell und einfach

Die Beliebtheit der Google Suchmaschine ist vor allem auf die Übersichtlichkeit des Suchfensters zurückzuführen, welches dem Suchenden eine aufgeräumte Ansicht der Suchergebnisse liefert. Die umfangreiche Suchfunktion nach dem Page-Rank-Verfahren präsentiert im mittleren Sichtbereich die organischen Ergebnisse, dazu werden im oberen und rechten Seitenbereich die Internetpräsenzen von Werbekunden angezeigt. Insbesondere der Verkauf von Online Werbung hat Google zum Marktführer im Internetgeschäft anwachsen lassen. Im Jahre 2012 betrug allein der Umsatz für das lukrative Geschäft mit Online Werbung 50 Milliarden US-Dollar.

Von der Suchmaschine zum Weltkonzern

Google überzeugt seit 15 Jahren vor allem durch eine Stärke – Innovation. Der Konzern ruht sich nicht auf seinem Erfolg im Online-Geschäft für seine Werbekunden aus, sondern nutzt seine Kapitalstärke zur Entwicklung neuer Produkte und technologischer Hilfsmittel. Neben Gmail, dem Google E-Mail-Dienst, wird mit Google Earth die Erde kartografiert, zusammen mit Street View und Google Maps lassen sich weltweit Routen einfach erstellen und die schönsten Orte der Welt virtuell besuchen. Auf dem eigenen Web-Browser Chrome, dem erfolgreichsten Smartphone Betriebssystem “Android” sowie dem verbundenen PlayStore von Google werden Nutzer auf ganzer Ebene als Kunden akquiriert. Nach dem Erfolg von Facebook, dem führenden Social Media Netzwerk mit mehr als 1 Milliarde Nutzern, hat der US-Konzern mit seiner Social Media Anwendung Google+ den eigenen Weg eines Internetnetzwerks geebnet, welches drastisch an Bedeutung für die Suchmaschinenplatzierung bei Google gewinnt. YouTube und Picasa sind weitere Dienste des Unternehmens aus Kalifornien, die Internetnutzer im Google-Konzern täglich millionenfach anklicken.

Technologie Konzern mit weltweiter Ausrichtung

Doch Google wäre nicht Google, wenn neben den Innovationen im Internetgeschäft vor allem der technologische Fortschritt und die Verbindung von Realität mit multimedialen Funktionen im Vordergrund stünde. Die erweiterte Realität mit Google “Glass” , ein selbstfahrendes Auto mit Projektname Google Drive oder das Smartphone Nexus – mittlerweile ist Google nicht mehr ausschliesslich Softwarekonzern, sondern wandelt sich immer mehr zum breit aufgestellten Technologiekonzern mit weltweitem Absatzmarkt. Insbesondere die Markteinführung der Datenbrille GoogleGlass wird gespannt erwartet, denn die innovative Brillentechnologie für Smartphones drängt im kommenden Jahr auf den US-Markt und hat das Potential, den IT- und Kommunikationsmarkt ein weiteres Mal zu revolutionieren. Mit der einfachen Sprachbedienung und intuitiven Gestensteuerung der Smartbrille können Google Glass Nutzer ein völlig verändertes multimediales Erlebnis erwarten. Die Augmented Reality Brille lässt alle Smartphone Anwendungen mit einer Projektion direkt vor dem Auge sichtbar und steuerbar machen. Mit zukünftigen Glass Apps werden sich die Möglichkeiten der erweiterten Realität in ungeahnte Richtungen ausdehnen – die Steuerung aller Geräte im Haushalt ( Smart Home ), der Videochat mit Freunden und Geschäftspartnern, die Anwendung der Glass Brille in Schule und Universität, die Hilfsfunktion der Smartbrille für Senioren und körperlich behinderte Menschen sowie ein ungeahntes Entwicklungspotential stehen der industrialisierten Weltbevölkerung bevor. Wir freuen uns auf die baldige Google Glass Markteinführung. Mit der AR-Datenbrille wird die Smartglass & Augmented Reality Technologie einen immensen Schub erleben, schon jetzt gibt es Glass Plagiate und ähnliche Smartbrillen, die in der Entwicklungsphase stecken oder als Developer Version schon zu kaufen sind. Vor allem die Meta Datenbrille “SpaceGlasses” , mit der in Hollywoodfilmen wie Iron Man verwendeten intelligenten Brillentechnologie, überzeugt mit einer völlig neuen Betrachtung der virtuellen und realen Welt, es scheint als wäre in Zukunft alles möglich.

Smartbrille “Glass” im Google Shop-in-Shop

Welche Absatzwege für die Datenbrille GoogleGlass genutzt werden könnten.

Die Google Glass Datenbrille soll im kommenden Frühjahr für den Endkunden erhältlich sein. Noch stellt sich die Frage, wie die Google Brille in Zukunft vertrieben wird. Die Zunahme eigener Vertriebswege für konzernfremde und eigene Produkte könnte darauf schliessen lassen, dass Google die Smartbrille “inhouse” über die eigenen Marketing-Channels und Online-Shops veräussern wird. In den letzten Monaten hat Google seine Präsenz als aktiver Player im Online-Verkauf von vor allem hochfrequentierten und umsatzstarken Branchen im Online-Geschäft ausgeweitet. Versicherungsvergleiche oder etwa Online-Shop-Lösungen sind zu den traditionellen Software- und Anwendungsangeboten hinzugekommen. Die Vermarktung von Produkten sowie Dienstleistungen über die eigene Suchmaschine scheint logisch, so steuert der Konzern doch die Algorithmen der Suchmaschinen für das organische Erscheinen der Suchbegriffe bei Google. Des weiteren kann Google über die eigene Anzeigenfunktion gezielte Werbung für seine GoogleGlass Brille machen, schliesslich steuert der Konzern ja selbst den Klickpreis für Suchbegriffe und Werbeanzeigen.

GoogleGlass Datenbrille im Shop-in-Shop Store bald erhältlich?

Ebenfalls möglich wäre ein Verkauf über die neu geschaffenen Google Stores, die auf eine grosse Ähnlichkeit mit der Vertriebsstruktur der Apple Stores verweisen. Der neueröffnete Google-Shop-in-Shop-Store in Hamburg ist deutschlandweit der erste Google-Shop für den Verkauf der eigenen NEXUS-Geräte und Google Produkte. Eine Google Glass Shop-in Shop Vermarktung wäre eine ähnliche Expansions- und Verkaufssstrategie wie beim Konkurrenten Apple, somit erfolgserprobt und prädestiniert für einen flächendeckenden, exklusiven Google Glass Verkauf im eigenen Shop-in-Shop-System. Der nächste Google Store mit Shop-in-Shop System wird bald in München eröffnen, eine weitere Expansion in den grossen deutschen Städten wie Berlin, Köln, Frankfurt oder Düsseldorf könnten Hand in Hand mit der Vorstellung der GoogleGlass Smartbrille erfolgen. Das würde die Präsenz des Suchmaschinenunternehmens auch abseits des Internets in der realen Welt festigen, die Marke noch visueller erscheinen lassen, den Vormarsch der Android & Nexus Palette sowie den potentiellen Google Glass Verkauf im Store steigern und noch exklusiver machen.

Smartbrille im Online-Shop oder exklusiv bei Google kaufen

Fraglich bleibt, ob der IT-Gigant Spielraum für eine Drittvermarktung der Smartbrille zulässt. Wünschenswert wäre es in jedem Fall, wenn die GoogleGlass Datenbrille im Online-Shop zu kaufen ist. Vielleicht konzentriert sich der US-Konzern ja auf seine Wurzeln, die Verarbeitung von Informationen und überlässt die Vermarktung externen Dienstleistern. Das würde bedeuten, dass Google vielleicht mehr an der Vermarktung smarter Applikationen über seinen PlayStore interessiert ist und die technischen Voraussetzungen schafft, um sowohl mit seinem eigenen Betriebssystem Android als auch über das Apple iOS System möglichst viele Endkunden an die Datenbrille Google Glass zu führen und einen evolutionären Schritt in der Kommunikations- und Entertainmentindustrie zu bewältigen. Die Datenbrille kann über eine intuitive Sprach- und Gestensteuerung vom Anwender aus bedient werden, die bedeutet eine immense Erweiterung in der Steuerung und Anzeigeform der Applikation sowie Anwendungen vom Smartphone. Insbesondere für ältere Menschen könnte die smarte Brillentechnologie ein alternatives Bedienelement für einfache Kommunikation und erweitere, intelligente Hilfestellung im Alltag darstellen. Einen Senioren Smartbrille oder Smartapps speziell für die Anwendung durch die ältere Generation gehören in Zukunft sicherlich zu potentiellen Verkaufsschlagern im Datenbrillenmarkt. Schon heute gibt es Hörgeräte-Apps für das Smartphone, die mit der Technik des Handys ein Hörgerät simulieren. Die BioAid Applikation für Smartphones lässt das Gerät über die Mikrofone und Ohrhörer zum mobilen Hörgerät werden.

Ob diese technischen Innovationen die Massen begeistern werden, wird auch massgeblich von der Vermarktungsstrategie des Google-Konzerns abhängen. Es ist wahrscheinlich, dass Google sein neues IT-Spielzeug mit einer grossen Marketing Offensive auf den Markt bringen wird, abzuwarten bleibt allerdings der Vertriebsweg der Datenbrille.