Google Glass Datenbrille im Auto – Prozessauftakt in USA

Kein Alkohol am Steuer, kein Handy am Ohr und auch bald keine Brille am Steuer?

In Kalifornien findet zur Zeit der erste Gerichtsprozess rund um die Google Glass Datenbrille statt. So soll darüber entschieden werden, ob eine Brille mit Internetzugang im Auto genutzt werden darf. Eine Amerikanerin hatte vor wenigen Wochen bei einer Verkehrskontrolle das neue tragbare Gadget von Google auf der Nase – ein Polizist schrieb der Google Glass Benutzerin einen Strafzettel wegen Verstosses gegen das Verbot von TV und Videoabspielgeräten in fahrenden Autos.

Das Gerichtsverfahren in den USA über die sich bisher nur im Test befindende Datenbrille von Google wirft das Augenmerk auf die alltäglichen Herausforderungen der innovativen Brillentechnologie. Die erweiterte Realität mit der Google Brille findet so ihren ersten Dämpfer in der Praxisanwendung.

Der Anwalt im Google Glass Prozess bescheinigt den Medien, das seine Mandantin bei der Autofahrt die Smartbrille lediglich auf der Nase trug und keine Internetverbindung bestand. Das kalifornische Gesetz verbietet die Nutzung von Abspielgeräten im aktiven Strassenverkehr, jedoch wurde dieses lange Zeit vor der Entwicklung der Google Glass Datenbrille verfasst.

Die Google Smartbrille befindet sich zur Zeit in einer breit angelegten Testphase. Mit anfangs 10.000 ausgelieferten Brillen an Entwickler und Testpersonen haben mittlerweile weitere tausende Konsumenten die Chance, eine Google Datenbrille kaufen und die neue Technologie testen zu können. Mit einer ausgeklügelten Gestensteuerung und intuitiven Sprachbedienung verknüpft die Google Smartphone und intelligente Brillentechnik. Ein Head-up Display projiziert Smart-Anwendungen sowie Applikationen direkt vor das Auge, macht diese sichtbar und schafft somit eine einfache Bedienbarkeit von mobilen Anwendungen ohne die Notwendigkeit, das Smartphone aus der Tasche zu ziehen.

 

 

Datenbrille Google Glass die Technik der Zukunft?

Sind Augmented Reality Datenbrillen der Wegbereiter für ein neues Technik-Zeitalter?

Revolutionäre technische Entwicklungen wie die Google Smartbrille weisen zweifellos in die Zukunft. Doch wie lange sie angesichts neuer Technologietrends innovativ sind und wie sie unsere Lebens- und Arbeitswelt verändern werden, kann heute noch niemand sagen. Technologische Entwicklungen geschehen heutzutage so rasant wie nie zuvor. Möglicherweise implantiert man uns in fünf Jahren einen Datenchip ins Auge, weil Brillen nun einmal lästig sind. Auch die Google Datenbrille wird uns früher oder später vor Probleme stellen, von denen wir heute noch nichts ahnen. Sie konfrontiert uns mit einer “erweiterten Realität”, auf Englisch “augmented reality” genannt. Waren die virtuelle und die reale Welt bisher zwei verschiedene Dinge, die nicht an allen Orten gemeinsam verfügbar waren, verschmelzen sie jetzt. Mit den Google Smart Glasses hat man den Bildschirm, auf dem man Nachrichten lesen und sämtliche Smartphone-Applikationen nutzen kann, immer vor Augen.

Google bringt die erweiterte Realität vors Auge.

Wie das Leben sein wird, wenn wir alle in der Google Augmented Reality leben, wissen wir nicht. Vor kurzem schien es uns noch unvorstellbar, dass jeder zweite Bundesbürger ein Smartphone besitzen und ständig damit beschäftigt sein würde. Wir riskieren heute ohne zu zögern, beim Autofahren durch das Lesen von Nachrichten oder das Schreiben von SMS abgelenkt zu sein. Wir haben oft keinen Blick mehr für die Natur. Ob Google erweiterte Realität zu uns bringt oder uns von der Realität unserer direkten Umgebung ablenkt, ist eine interessante Frage. Ob unsere realen Freunde oder die Familie noch so wichtig sein werden wie die virtuellen Kontakte, bleibt abzuwarten. Die Datenbrille ermöglicht zweifellos neue Wege in der Kommunikation. Entsprechend hoch ist das weltweite Interesse. Jeder möchte wissen, wie es ist, sich Twitter-Botschaften, Stadtpläne, Adressbücher, Online-Spiele oder E-Mails direkt auf die Gläser der Google AR-Brille projizieren zu lassen. Dem immensen Interesse an neuen Technologien wie der Google Brille fallen derzeit berechtigte Fragen nach Datenschutz, Gesundheitsrisiken oder dem Verlust von Interesse für bisher wichtige Lebensinhalte zum Opfer.

Wie funktioniert Google Glass? Hier das Image-Video der Google Datenbrille.

Nun ist ja die Google Augmented Reality Datenbrille nicht wirklich eine neue Idee, sondern nur eine, die jetzt dem Mainstream zur Verfügung gestellt wird. Zuvor wurden ähnliche Smart Glass Technologien bereits von Hubschrauberpiloten genutzt. Sie konnten sich besser auf das Fliegen konzentrieren, wenn sie alle wichtigen Flugdaten direkt vor Augen hatten. Hollywoodfilme wie “Iron Man” brachten die revolutionären Smartbrillen auf die Leinwand und an ein Millionenpublikum. Neben der 3D-Brille von Google kommen bald auch serienreife Modelle anderer Hersteller auf den Markt. Doch die meisten Interessenten würden wahrscheinlich die Smartglasses von Google kaufen, weil Google einen riesigen Vermarktungs-, Technologie- und Imagevorsprung hat. Man kann die Google Datenbrille ab 2014 im Google Glass Store kaufen. Wie groß die weltweite Nachfrage nach Google Augmented Reality Applikationen sein wird, ist heute noch nicht absehbar. Inwieweit wir zukünftig von Branchenriesen wie Google manipulierbar werden, auch nicht. Google Glass wird unser Leben revolutionieren – aber ob dies immer zum Besseren geschieht, bleibt vorerst offen. Die Möglichkeiten großer Technologiekonzerne, ihre Marktmacht für eigene Zwecke zu nutzen, muss man nicht erwähnen. Klar ist aber auch, dass es in der Bevölkerung ein großes Interesse an Zukunftstechnologien gibt. In jedem von uns steckt ein Gen von Daniel Düsentrieb, dem legendären Erfinder aus den Walt Disney Comics. Wir möchten heute Science Fiction nicht mehr nur als Buch oder Hollywood-Movie konsumieren, sondern tatsächlich erleben. Im Übrigen hat man jeder neuen Technologie Widerstände und Warnungen entgegen gestellt. Manche haben sich als wahr, andere als überzogen erwiesen. Trotzdem besteht die reale Gefahr, dass wir irgendwann unseren einzigartigen Planeten unserer Technologiegläubigkeit opfern, um in ferner Zukunft einen anderen zu besiedeln. Unsere Euphorie und die Medienhype um die Google Videobrille machen uns möglicherweise immer blinder für anderes.

Smartbrille Google Glass im Online Shop oder Google Store?

Im Google Glass Online Shop überwiegt jedoch ganz klar unsere Technologiebegeisterung. Der Fortschritt ist durch Bedenkenträgerei nicht aufzuhalten. Außerdem ist bereits jetzt ersichtlich, dass die Nutzung der Google Glass Technologie zahlreiche Vorteile bietet. Ältere Menschen kommen mit der Technologie von Computern, Tablets, Touchscreens oder Smartphones nicht mehr klar. Für sie gehen die technischen Entwicklungen zu schnell. Senioren erkennen außerdem nicht immer den Nutzen, den solche Technologien gerade für sie haben könnten. Die Google Videobrille ermöglicht per Sprach- und Gestensteuerung, moderne Kommunikationswege zu nutzen. Man kann damit Videos aufnehmen und Informationen abrufen – zum Beispiel einen Stadtplan. Von Bluetooth und WiFi-Nutzungen müsste man alte Menschen erst überzeugen. Noch ist der für die breite Öffentlichkeit angedachte Google Glass Preis so hoch, dass diese innovative Technologie nur älteren Menschen mit Geld zur Verfügung stünde. Man rechnet trotzdem mit einem möglichen Absatz von 100 Millionen Smartbrillen bis ins Jahr 2020. Dabei ahnt man auch als technologischer Laie, dass die technologische Entwicklung ähnlich rasant wie beim Smartphone voran gehen wird. Menschen, die unbedingt das jeweils neuste Modell von Google Glas kaufen würden, wird es genug geben – zumindest bis der Hype um die Google Datenbrille abflaut. Schon bald werden eine Google Smartbrille und eine Google AR App in unserem Alltag normal sein.

Google ist mit seiner Datenbrille “Glass” nicht alleine.

Klar ist aber auch, dass die großen Konkurrenten von Google nicht schlafen. Auch sie tüfteln an zukunftsweisenden Smart Eyewear Modellen und Technologien. Wo ein technologischer Trend zu erkennen ist, springt man als Technologiekonzern auf – und setzt nach Möglichkeit neue Trends in Bewegung, die einem Konkurrenten die Marktmacht anjagen. Es ist ein schnelles und riskantes Geschäft. Wer den Zug der Zeit verpasst, wird zurückgelassen. Ob die Augmented Reality unsere Realität tatsächlich erweitern oder den Blick für Teile der Realität beschränken wird, muss man abwarten. Die mobilen Internetapplikationen der Google Datenbrille sind bisher abhängig von einem Smartphone mit hoher Rechenleistung. Unsere Lebenswelt wird dadurch interaktiver. Wir werden in einer immer stärker vernetzten Lebenswelt ständig mit digitalen Medien verbunden sein. Ob das in jeder Lebenssituation erstrebenswert ist, müssen wir erst noch herausfinden.

Google Konzern wird 15 Jahre alt

Google+ Glass+ Maps+ Picasa+ Earth+ Gmail+ Drive+ YouTube+ Blogger+

Im Jahre 1998, vor nur 15 Jahren, startete der Siegeszug des Internetriesen Google. Die Erfolgsgeschichte der Firma aus Kalifornien begann in Palo Alto, auf dem Campus der Stanford University. Als Suchmaschine ins Leben gerufen, die durch einen einzigartigen Algorithmus die Beliebtheit einer Webseite für bestimmte Suchbegriffe berechnet und dem Internetnutzer die besten Ergebnisse anzeigt, ist Google heute mit weiteren Dienstleistungen zum globalen Player und Platzhirsch für Internet Anwendungen geworden. Mit dem mobilen Betriebssystem Android , der Beteiligung an Motorola und der anstehenden Markteinführung der GoogleGlass Datenbrille schielt der Konzern nun auch auf die technologische Führerschaft im globalen IT & Kommunikationsmarkt.

 Mit GoogleGlass zur technologischen Weltspitze

Genau 15 Jahre nach der Gründung des Google Imperiums wird der ehemalige Hauptkonkurrent “AltaVista”, ein Yahoo-Unternhemen, das zu Beginn von Google die meistbenutzte Suchmaschine im Netz war, abgewickelt. Doch die von Sergey Brin und Larry Page benutzte Technik, die eine Einordnung der Webseiten nach der Häufigkeit ihrer Verlinkungen zuliess, überzeugte die Internet-User weltweit so sehr, dass überwältige Wachstumsraten der Google-Nutzerschaft die Suchmaschine auf den ersten Platz der weltweit besuchten Webseiten katapultierten. Im Jahre 2004 war es soweit und der Begriff “Googeln” wurde in den deutschen Duden aufgenommen.

Schnell und einfach

Die Beliebtheit der Google Suchmaschine ist vor allem auf die Übersichtlichkeit des Suchfensters zurückzuführen, welches dem Suchenden eine aufgeräumte Ansicht der Suchergebnisse liefert. Die umfangreiche Suchfunktion nach dem Page-Rank-Verfahren präsentiert im mittleren Sichtbereich die organischen Ergebnisse, dazu werden im oberen und rechten Seitenbereich die Internetpräsenzen von Werbekunden angezeigt. Insbesondere der Verkauf von Online Werbung hat Google zum Marktführer im Internetgeschäft anwachsen lassen. Im Jahre 2012 betrug allein der Umsatz für das lukrative Geschäft mit Online Werbung 50 Milliarden US-Dollar.

Von der Suchmaschine zum Weltkonzern

Google überzeugt seit 15 Jahren vor allem durch eine Stärke – Innovation. Der Konzern ruht sich nicht auf seinem Erfolg im Online-Geschäft für seine Werbekunden aus, sondern nutzt seine Kapitalstärke zur Entwicklung neuer Produkte und technologischer Hilfsmittel. Neben Gmail, dem Google E-Mail-Dienst, wird mit Google Earth die Erde kartografiert, zusammen mit Street View und Google Maps lassen sich weltweit Routen einfach erstellen und die schönsten Orte der Welt virtuell besuchen. Auf dem eigenen Web-Browser Chrome, dem erfolgreichsten Smartphone Betriebssystem “Android” sowie dem verbundenen PlayStore von Google werden Nutzer auf ganzer Ebene als Kunden akquiriert. Nach dem Erfolg von Facebook, dem führenden Social Media Netzwerk mit mehr als 1 Milliarde Nutzern, hat der US-Konzern mit seiner Social Media Anwendung Google+ den eigenen Weg eines Internetnetzwerks geebnet, welches drastisch an Bedeutung für die Suchmaschinenplatzierung bei Google gewinnt. YouTube und Picasa sind weitere Dienste des Unternehmens aus Kalifornien, die Internetnutzer im Google-Konzern täglich millionenfach anklicken.

Technologie Konzern mit weltweiter Ausrichtung

Doch Google wäre nicht Google, wenn neben den Innovationen im Internetgeschäft vor allem der technologische Fortschritt und die Verbindung von Realität mit multimedialen Funktionen im Vordergrund stünde. Die erweiterte Realität mit Google “Glass” , ein selbstfahrendes Auto mit Projektname Google Drive oder das Smartphone Nexus – mittlerweile ist Google nicht mehr ausschliesslich Softwarekonzern, sondern wandelt sich immer mehr zum breit aufgestellten Technologiekonzern mit weltweitem Absatzmarkt. Insbesondere die Markteinführung der Datenbrille GoogleGlass wird gespannt erwartet, denn die innovative Brillentechnologie für Smartphones drängt im kommenden Jahr auf den US-Markt und hat das Potential, den IT- und Kommunikationsmarkt ein weiteres Mal zu revolutionieren. Mit der einfachen Sprachbedienung und intuitiven Gestensteuerung der Smartbrille können Google Glass Nutzer ein völlig verändertes multimediales Erlebnis erwarten. Die Augmented Reality Brille lässt alle Smartphone Anwendungen mit einer Projektion direkt vor dem Auge sichtbar und steuerbar machen. Mit zukünftigen Glass Apps werden sich die Möglichkeiten der erweiterten Realität in ungeahnte Richtungen ausdehnen – die Steuerung aller Geräte im Haushalt ( Smart Home ), der Videochat mit Freunden und Geschäftspartnern, die Anwendung der Glass Brille in Schule und Universität, die Hilfsfunktion der Smartbrille für Senioren und körperlich behinderte Menschen sowie ein ungeahntes Entwicklungspotential stehen der industrialisierten Weltbevölkerung bevor. Wir freuen uns auf die baldige Google Glass Markteinführung. Mit der AR-Datenbrille wird die Smartglass & Augmented Reality Technologie einen immensen Schub erleben, schon jetzt gibt es Glass Plagiate und ähnliche Smartbrillen, die in der Entwicklungsphase stecken oder als Developer Version schon zu kaufen sind. Vor allem die Meta Datenbrille “SpaceGlasses” , mit der in Hollywoodfilmen wie Iron Man verwendeten intelligenten Brillentechnologie, überzeugt mit einer völlig neuen Betrachtung der virtuellen und realen Welt, es scheint als wäre in Zukunft alles möglich.

Smartbrille “Glass” im Google Shop-in-Shop

Welche Absatzwege für die Datenbrille GoogleGlass genutzt werden könnten.

Die Google Glass Datenbrille soll im kommenden Frühjahr für den Endkunden erhältlich sein. Noch stellt sich die Frage, wie die Google Brille in Zukunft vertrieben wird. Die Zunahme eigener Vertriebswege für konzernfremde und eigene Produkte könnte darauf schliessen lassen, dass Google die Smartbrille “inhouse” über die eigenen Marketing-Channels und Online-Shops veräussern wird. In den letzten Monaten hat Google seine Präsenz als aktiver Player im Online-Verkauf von vor allem hochfrequentierten und umsatzstarken Branchen im Online-Geschäft ausgeweitet. Versicherungsvergleiche oder etwa Online-Shop-Lösungen sind zu den traditionellen Software- und Anwendungsangeboten hinzugekommen. Die Vermarktung von Produkten sowie Dienstleistungen über die eigene Suchmaschine scheint logisch, so steuert der Konzern doch die Algorithmen der Suchmaschinen für das organische Erscheinen der Suchbegriffe bei Google. Des weiteren kann Google über die eigene Anzeigenfunktion gezielte Werbung für seine GoogleGlass Brille machen, schliesslich steuert der Konzern ja selbst den Klickpreis für Suchbegriffe und Werbeanzeigen.

GoogleGlass Datenbrille im Shop-in-Shop Store bald erhältlich?

Ebenfalls möglich wäre ein Verkauf über die neu geschaffenen Google Stores, die auf eine grosse Ähnlichkeit mit der Vertriebsstruktur der Apple Stores verweisen. Der neueröffnete Google-Shop-in-Shop-Store in Hamburg ist deutschlandweit der erste Google-Shop für den Verkauf der eigenen NEXUS-Geräte und Google Produkte. Eine Google Glass Shop-in Shop Vermarktung wäre eine ähnliche Expansions- und Verkaufssstrategie wie beim Konkurrenten Apple, somit erfolgserprobt und prädestiniert für einen flächendeckenden, exklusiven Google Glass Verkauf im eigenen Shop-in-Shop-System. Der nächste Google Store mit Shop-in-Shop System wird bald in München eröffnen, eine weitere Expansion in den grossen deutschen Städten wie Berlin, Köln, Frankfurt oder Düsseldorf könnten Hand in Hand mit der Vorstellung der GoogleGlass Smartbrille erfolgen. Das würde die Präsenz des Suchmaschinenunternehmens auch abseits des Internets in der realen Welt festigen, die Marke noch visueller erscheinen lassen, den Vormarsch der Android & Nexus Palette sowie den potentiellen Google Glass Verkauf im Store steigern und noch exklusiver machen.

Smartbrille im Online-Shop oder exklusiv bei Google kaufen

Fraglich bleibt, ob der IT-Gigant Spielraum für eine Drittvermarktung der Smartbrille zulässt. Wünschenswert wäre es in jedem Fall, wenn die GoogleGlass Datenbrille im Online-Shop zu kaufen ist. Vielleicht konzentriert sich der US-Konzern ja auf seine Wurzeln, die Verarbeitung von Informationen und überlässt die Vermarktung externen Dienstleistern. Das würde bedeuten, dass Google vielleicht mehr an der Vermarktung smarter Applikationen über seinen PlayStore interessiert ist und die technischen Voraussetzungen schafft, um sowohl mit seinem eigenen Betriebssystem Android als auch über das Apple iOS System möglichst viele Endkunden an die Datenbrille Google Glass zu führen und einen evolutionären Schritt in der Kommunikations- und Entertainmentindustrie zu bewältigen. Die Datenbrille kann über eine intuitive Sprach- und Gestensteuerung vom Anwender aus bedient werden, die bedeutet eine immense Erweiterung in der Steuerung und Anzeigeform der Applikation sowie Anwendungen vom Smartphone. Insbesondere für ältere Menschen könnte die smarte Brillentechnologie ein alternatives Bedienelement für einfache Kommunikation und erweitere, intelligente Hilfestellung im Alltag darstellen. Einen Senioren Smartbrille oder Smartapps speziell für die Anwendung durch die ältere Generation gehören in Zukunft sicherlich zu potentiellen Verkaufsschlagern im Datenbrillenmarkt. Schon heute gibt es Hörgeräte-Apps für das Smartphone, die mit der Technik des Handys ein Hörgerät simulieren. Die BioAid Applikation für Smartphones lässt das Gerät über die Mikrofone und Ohrhörer zum mobilen Hörgerät werden.

Ob diese technischen Innovationen die Massen begeistern werden, wird auch massgeblich von der Vermarktungsstrategie des Google-Konzerns abhängen. Es ist wahrscheinlich, dass Google sein neues IT-Spielzeug mit einer grossen Marketing Offensive auf den Markt bringen wird, abzuwarten bleibt allerdings der Vertriebsweg der Datenbrille.

 

Apple iOS7 für Google Glass optimiert

Apple iOS7 für Iphone, Ipad und Ipod Touch

Das neue mobile Betriebssystem Apple iOS7 für Iphone, IPod Touch und IPad steht nun zum Download für Apple-User bereit. Das Software Update für Apple Smartphones und Smart Devices enthält neben funktionalen Erweiterungen ein komplett überarbeitetes Oberflächen-Design. Apple ändert seine mobile OS-Oberfläche gravierend zur alten iOS-Version, die in ihrer Urform seit dem ersten Iphone aus dem Jahre 2007 bestand. Der Erfolg der Android basierten Konkurrenz Smartphones, vor allem aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Mobilgeräte von Marktführer Samsung, hat Apple mit der Vorstellung des iOS7-Betriebssystem für seine mobilen Endgeräte nach 6 Jahren nachziehen und ein von vorne bis hinten verändertes Design vorstellen lassen. Das neue Design ist gewöhnungsbedürftig – nach nahezu identischen Design-Version in den vorangegangenen Updates hat Apple mit dem iOS7 eine für Apple Ansprüche revolutionäre neue Oberfäche für seine mobilen Smartgeräte auf den Markt gebracht.

Apple Software für Google Glass optimiert?

Die neuartigen Buttons und farbige Oberfläche beim neuen Apple Design lassen möglicherweise einen Schluss auf die zeitnahe Vorstellung der Google Glass Smartbrille vom allgegenwärtigen Softwarekonzern und Suchmaschinenriese Google ziehen – das schlichte und scheinbar transparente Design der iOS7-Oberfläche passt ideal in die Funktionalität und Darstellungsweise der Smartphone Apps bei Google Glass. Die Projektion der Anwendungen vom Mobilgerät direkt vor dem Auge, insbesondere zu sehen bei den Marketing und Modell Präsentation der GoogleGlass Smartbrille, haben eine gewisse Ähnlichkeit oder lassen eine massgeschnittene Kompatibilität zwischen Google Glass & Apple Geräten sehr naheliegend erscheinen.

Der Druck auf den Premium Smartphone Hersteller Apple lastet schwer, denn durch die Marktmacht vom südkoreanischen Smart-Geräte Hersteller Samsung ist der Smartphone Pionieer ins Hintertreffen beim Verkauf mobiler Endgeräte geraten. Die breite Modellpallette für jeden Geldbeutel hat den Elektronik- und Industriekonzern Samsung an die Spitze der Produzenten und Verkäufer mobiler “Smart Devices” katapultiert. Mit dem neuen Iphone 5s und der erweiterten iOS7-Software will Apple Prozente im mobilen Massengeschäft zurückerobern.

Die anstehende Marktvorstellung der Smartbrille GoogleGlass hat zwar noch nicht die breite Masse und Weltbevölkerung erreicht, jedoch scheinen die Hersteller und IT-Konzerne bereits auf einen massenhaften Verkauf der Datenbrille zu setzen. Android und iOS Developer arbeiten an Smartphone-Apps, die mit der Google Smartbrille kompatibel sind, also im Head-up Display von Google Glass dargestellt werden können und über die Sprachbedienung bzw. Gestensteuerung auf dem Brillenbügel bedienbar sind.

Wenn Google seine Datenbrille “Glass” im kommenden Jahr der breiten Weltöffentlichkeit in seiner Endversion vorstellt, werden wir wissen, ob die innovative Brillentechnologie für das Massengeschäft tauglich ist und wie sehr die Apple Benutzerfläche für GoogleGlass optimiert ist.

 

 

Google Glass als Hörgerät

Der Internetkonzern Google bringt im kommenden Jahr seine Datenbrille Google Glass auf den Markt der Wearable Computing Geräte. Die erweiterte Realität der Smartbrille lässt reale und virtuelle Welt verschmelzen. Smartphone Anwendungen können über die Google Brille abgerufen und direkt vor dem Auge bearbeitet werden. Mit Hilfe einer ausgefeilten Sprachsteuerung sowie einer innovativen Touchpad Bedienung am Brillenbügel können Facebook, Twitter oder Google Maps vor das Auge projeziert werden. Die Google Glass Funktionen stehen noch am Anfang. Die Möglichkeiten in der Nutzung von GoogleGlass werden bisweilen nur von involvierten Entwicklern, Technik-Freaks und Internetspezialisten beäugt. Doch der Funktionsumfang der Datenbrille nimmt kontinuierlich zu. So könnte mit der im Raum stehenden Übernahme der WhatsApp Inc. eine weitere technische Plattform zur google Glass Nutzung hinzugefügt werden.

Neben den multimedialen Anwendungsmöglichkeiten der GoogleGlass Brille hat die Smartbrille auch das Potential zum technischen Hilfsmittel für ältere Menschen und Senioren. Die Smartphone App “Bioaid” beispielsweise, welche das iPhone oder Samsung Mobiltelefon in ein Hörgerät verwandelt, könnte durch eine entsprechende Erweiterung mit Google Glass synchronisiert werden, um dem Nutzer eine einfachere Bedienung zu ermöglichen. Denn schließlich sind nicht nur die Ohren älterer Menschen beeinträchtigt, auch Augen und Feinmotorik lassen im hohen Alter nach. Dann ist die Benutzung eines Smartphones nicht unbedingt nutzerfreundlich und könnte mit dem Einsatz der Google Glass Brille optimiert werden. Google Glass Hörgeräte werden wohl nicht im aktuellen Fokus der Entwickler für Apps und Funktionsvielfalt der Datenbrille stehen, jedoch ist der rasant wachsende Markt kommunizierender Senioren ein nicht zu vernachlässigender Absatzmarkt. Insbesondere die Kaufkraft der kapitalstarken älteren Generation darf im Bereich der Wearable Computing Geräte nicht unterschätzt werden. Wer von einem herkömmlichen Hörgerät absehen möchte oder nicht das notwendige Kapital aufbringen kann, dem wäre eine GoogleGlass Hörgeräte Applikation sicher gelegen. Ob die knochenlautsprecher der google Glass Smartbrille zur technischen Umsetzung einer Hörhilfe dienen können oder das Hörgerät durch zusätzliche Ohrhörer verstärkt werden muss, wird sich sicherlich in absehbarer Zeit, spätestens mit Erscheinung der Google Glass Brille im kommenden Jahr herausstellen.

Google Glass mit WhatsApp als Chatfunktion

Die Datenbrille Google Glass ist noch in der Entwicklung – App Developer, Software- und Hardware Spezialisten arbeiten an einer massentauglichen Smartbrille für ein interaktives Anwendungserlebnis – da wird schon über mögliche Firmenübernahmen von Google gesprochen, um die Leistungsvielfalt der Datenbrille bei der voraussichtlichen Markteinführung 2014 zu erweitern. Zu den möglichen Übernahmekandidaten gehört unter anderem die WhatsApp Inc. mit dem beliebten gleichnamigen Kurznachrichtenservice Whatsapp. Das Unternehmen bietet eine fast kostenlose Kurznachrichten und Chatfunktionen für Smartphone-User an. Die jährlich 99 Cent kostende Smartphone-App soll dem Suchmaschinenriesen angeblich mehr als 1 Milliarde Dollar wert sein. Mit der Integration der whatsapp Technologie in die google Glass Datenbrille könnte das Unternehmen die interaktive voicechat-Funktion für Anwender anbieten. Wer eine Smartbrille wie GoogleGlass kaufen möchte, kann im kommenden Jahr auf die Enduservariante mit einer erheblich größeren Funktionsvielfalt als bei der aktuellen Entwicklerversion hoffen. Laut Google Chef Eric Schmidt wird der Konzern die Datenbrille Google Glass im Frühjahr 2014 der weltweiten Gemeinde für Wearable Computing zugänglich machen.

Google Smart Glasses – Milliardenmarkt?

Google Glass Smartbrille könnte Absatzboom auslösen

Die Smartbrille Google Glass würde in Deutschland einen ansehnlichen Marktanteil im Zubehörmarkt für Smartphone und Kommunikationstechnologie einnehmen. So würde laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Aris nahezu jeder fünfte Bundesbürger eine Smartbrille wie GoogleGlass nutzen. Zwar lehnt die große Mehrheit der befragten Personen die Google Datenbrille ab, sicherlich beeinflusst durch den jüngsten Datenskandal um Edward Snowden und die NSA Affäre, doch immerhin sind 20% der Bundesbürger an der GoogleGlass Datenbrille interessiert und freuen sich auf die intelligente Brillentechnologie für Smartphones und smarte Applikationen, die im kommenden Jahr möglicherweise für einen Quantensprung in der erweiterten Realität sorgen wird. Nach der Smartphone Evolution im Jahre 2007 durch das Apple IPhone, das bisher auch den Markt für Smartdevices kontrollierte, ist Samsung nun mit seinen Smartphones unterschiedlicher Preisklassen zum Platzhirsch herangewachsen. Der Suchmaschinenriese aus Kalifornien möchte mit seiner Google Glass Eyewear neue Maßstäbe in der Verknüpfung von realer und virtueller Welt schaffen. Intelligente Kommunikation mit GoogleGlass und der unmittelbaren Umwelt soll möglich werden.

 

Smartbrillen bei Jüngeren beliebter

Laut der statistischen Erhebung von Aris sind vor allem jüngere Menschen an der Google Smartbrille interessiert. Je älter die befragten Menschen sind, desto geringer ist das Interesse für die Smartbrille von Google. Auf den ersten Blick keine große Überraschung, doch wenn man an die Anwendungsmöglichkeiten, Zukunftschancen und verbundenen Vorteile der Google Glass Smartbrille betrachtet, dann scheint die Marketingabteilung von Google diesmal geschlafen zu haben – die älter werdende Gesellschaft in den westlichen Industrieländern, die immer noch eine kaufkräftige Zielgruppe weltweit ausmacht, verlangt nach einer einfachen Technologie in der Kommunikation zwischen Menschen und einer unkomplizierten Methode, um die Facetten der erweiterten Realität vollständig auszuschöpfen. Die Smartbrille Googleglass kombiniert diese Vorteile mit den Funktionsmöglichkeit einer intelligenten Sprachsteuerung und intuitiven Gestensteuerung. Diese einfache Art der Kommunikation und Bedienung eines technischen Gerätes kann vor allem Senioren und älteren Menschen in der Zukunft hilfreiche Dienste erweisen.

GoogleGlass Smartbrille für Senioren

Die Interaktion mit Gegenständen im häuslichen Umfeld, sei es Kühlschrank, Heizungssystem, Lichtregelung oder Entertainment System, lässt viele Möglichkeiten in der häuslichen Pflege und dem verlängerten, selbständigen Lebensabend zu. Doch so scheint es, hat Google die Senioren Smartbrille verschlafen und konzentriert sich auf jugendliche Technikfreaks und die kauffreudige Altersgruppe der 30- 49-Jährigen. Aber vielleicht liegen war ja auch falsch und die Marketingmaschinerie beginnt erst mit der Vorstellung der Google Glass Smart Eyewear Innovation im nächsten Jahr.Vielleicht wird ja ein anderer Hersteller die Gelegenheit nutzen und eine Datenbrille für Senioren auf den Mark bringen. Der südkoreanische Industriekonzern Samsung hat sicherlich die notwendigen Patente in der Tasche, um eine Samsung Smartbrille für Senioren zu produzieren – oder aber er streitet sich mit Apple noch um die letzten Patentrechte für die technologischen Komponenten bei der Entwciklung einer “Apple Smartbrille” oder von “Samsung Smartglasses”.