Intel steigt in Wearable Computing ein

Intel Datenbrille, Smartwatch und Headset auf der CES vorgestellt.

Der Chiphersteller Intel steigt nun auch in den Bereich Wearable Computing ein und hat auf der CES ( Consumer Electronics Show ) in Las Vegas eine eigene Smartwatch mit Headset präsentiert. Die Smartuhr soll über eine Geo-Fencing-Funktion verfügen, mit der die Überwachung des Smartwatch-Trägers aus der Ferne möglich ist.

Über die Geo-Fencing-Funktion soll es möglich sein, eine Person in einem vorher festgelegten Bereich zu überwachen. So kann beispielsweise ein automatischer Notruf abgesetzt werden, sollte sich der Smartwatch Träger ausserhalb des vorgegebenen Bereichs bewegen.

Innovative Gadgets, Datenbrillen wie Google Glass oder die MetaPro, als auch tragbare Computergeräte sind auf der CES angesagt und stehen im Fokus der Konsumenten.

Neben der Intel Smartuhr stellte CEO Brian Kranich in einer Keynote auch das Headset “Jarvis” vor, welches sich mit dem Smartphone verbindet und über eine App verschiedene Funktionen für den Anwender mit sich bringen soll.

Eine weitere Entwicklung von Intel ist die “Perceptual Computing”-Technik. Dabei sollen Computer über Gesten, Gesichts- und Spracherkennung die Umwelt erfassen und verarbeiten können. Mit der 3D-Kamera Real Sense präsentiert Intel eine erste Datenbrille mit entsprechenden Funktionen. Mit der Grösse vom Zeigefinger kann während einer Telefonkonferenz etwa der Hintergrund eines Objektes verändert werden (Greenscreen-Technologie). In Zukunft soll die Intel Smartbrille auch Gesten erkennen, die zur Steuerung von Bildschirminhalten notwendig sind.

Ob Intel Google Glass mit der eigenen Datenbrille das Wasser reichen wird, bleibt abzuwarten. Die Google Brille soll in diesem Jahr dem Endverbraucher zugänglich gemacht werden.

Epson Datenbrille in zweiter Generation

Epson Datenbrille “Moverio” offiziell vorgestellt.

In Las Vegas wurde soeben die Epson Moverio BT-200 Datenbrille vorgestellt , eine smarte Brille für die Welt von morgen.

Epson Smartbrille

Epson, vor allem für Drucker und Peripheriegeräte in der Computerindustrie bekannt, zeigt auf der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas seine neue Datenbrille Moverio BT-200. Die smarte Brille für Augmented Reality Anwendungen befindet sich im Gegensatz zur Google Glass Datenbrille oder den MetaPro Spaceglassses bereits in der zweiten Generation.

Die Epson Datenbrille mit Namen Moverio BT-200 ist eine binokulare, transparente Smart Brille mit innovativer Technologie. Die Epson Brille wiegt 88 Gramm und ist somit 60% leichter als ihr Vorgänger. Ein qHD-Display, GPS, eine Kamera sowie Beschleunigungsmesssensoren sind integriert und werden von einem Dual-Core-Prozessor und 1 Gigabyte RAM Arbeitsspeicher angetrieben. Der über microSD erweiterbare Datenspeicher beträgt in der Grundversion 8 GB.

Epson Datenbrille mit Zukunftschance?

Die Akkulaufzeit ist mit 6 Stunden recht dünn im Vergleich zu ähnlichen Gadgets, Epson verspricht jedoch Ausbesserung im Laufe des Jahres. Im Mai soll die Datenbrille ab 699,- Euro zu erwerben sein, ob angesichts dieses Preises jedoch eine breite Masse die Moverio kaufen wird, bleibt abzuwarten. Das notwendige Kabel, um die 3D-Brille mit einem externen Gerät zu verbinden, macht die Datenbrille eher zum antiquaren Relikt als zu einer “smarten” Erweiterung der Realität.

Epson hofft auf die integrierte 3D-Darstellung und das saubere Klangerlebnis über Dolby Digital Plus.

Ob die Epson Brille überhaupt eine Chance gegen Google Glass besitzt, wird sich hoffentlich in diesem Jahr zeigen, falls die Google Datenbrille dem Endverbraucher zugänglich gemacht wird.

 

Atheer Labs Datenbrille – Vision für Augmented Reality

Die erweiterte Realität mit Atheer Labs’ Datenbrille in neuen Dimensionen kennenlernen.

Der Datenbrillen-Hersteller Atheer Labs aus dem kalifornischen Mountain View hat mit der AtheerOne Datenbrille eine neue Vision in Sachen Augmented Reality auf den Weg gebracht. Der Prototyp der Smartbrille ist Anfang 2014 für Entwickler zu kaufen – mit dem Development Kit der AR-Brille können interessierte App-Entwickler an der Funktionalität für Augmented Reality Anwendungen mitwirken und auf der hauseigenen Entwicklungs-Plattform innovative 3D-Apps konfigurieren.

Atheer Labs Datenbrille auf den Spuren von Google Glass.

Die neuartigen Bedienungselemente und aussergewöhnliche Anzeigenvielfalt von Datenbrillen macht diese zum Hauptkonkurrenten der Smartphones im Segment der Wearable Computing Devices, auch “Wearables” genannt. Das Video von Atheer Labs zeigt die differenzierten Anwendungsbeispiele von Datenbrillen in der erweiterten Realität. Ob Visualisierung der Möbeleinrichtung oder anschliessender Kauf per virtueller Unterschrift, die Möglichkeiten in der erweiterten Welt von Atheer Labs lässt eine interessante Zukunfstgestaltung mit smarter Brillentechnologie erahnen. Vor allem das Google Glass Datenbrillen Konzept sorgte in den letzten Monaten für Aufruhr in der Technologie-Szene. Mit dem Projekt Glass hat Google den Weg in die erweiterte Realität beschritten und insgesamt mehr als 10.000 Datenbrillen an Entwickler und Tester verkauft. Bisher nur in den USA erhältlich, können Konsumenten die intelligente Brillentechnologie mit zukunftsweisenden Augmented Reality Anwendungen im Alltag ausprobieren. Wann die Google Brille in Deutschland vorgestellt wird, bleibt abzuwarten, denn noch gibt es keine veritablen Informationen zum Google Glass Launch in Europa.

Google Glass Datenbrille im Auto – Prozessauftakt in USA

Kein Alkohol am Steuer, kein Handy am Ohr und auch bald keine Brille am Steuer?

In Kalifornien findet zur Zeit der erste Gerichtsprozess rund um die Google Glass Datenbrille statt. So soll darüber entschieden werden, ob eine Brille mit Internetzugang im Auto genutzt werden darf. Eine Amerikanerin hatte vor wenigen Wochen bei einer Verkehrskontrolle das neue tragbare Gadget von Google auf der Nase – ein Polizist schrieb der Google Glass Benutzerin einen Strafzettel wegen Verstosses gegen das Verbot von TV und Videoabspielgeräten in fahrenden Autos.

Das Gerichtsverfahren in den USA über die sich bisher nur im Test befindende Datenbrille von Google wirft das Augenmerk auf die alltäglichen Herausforderungen der innovativen Brillentechnologie. Die erweiterte Realität mit der Google Brille findet so ihren ersten Dämpfer in der Praxisanwendung.

Der Anwalt im Google Glass Prozess bescheinigt den Medien, das seine Mandantin bei der Autofahrt die Smartbrille lediglich auf der Nase trug und keine Internetverbindung bestand. Das kalifornische Gesetz verbietet die Nutzung von Abspielgeräten im aktiven Strassenverkehr, jedoch wurde dieses lange Zeit vor der Entwicklung der Google Glass Datenbrille verfasst.

Die Google Smartbrille befindet sich zur Zeit in einer breit angelegten Testphase. Mit anfangs 10.000 ausgelieferten Brillen an Entwickler und Testpersonen haben mittlerweile weitere tausende Konsumenten die Chance, eine Google Datenbrille kaufen und die neue Technologie testen zu können. Mit einer ausgeklügelten Gestensteuerung und intuitiven Sprachbedienung verknüpft die Google Smartphone und intelligente Brillentechnik. Ein Head-up Display projiziert Smart-Anwendungen sowie Applikationen direkt vor das Auge, macht diese sichtbar und schafft somit eine einfache Bedienbarkeit von mobilen Anwendungen ohne die Notwendigkeit, das Smartphone aus der Tasche zu ziehen.

 

 

Datenbrillen bereit für den Massenmarkt – Interessenten gibt’s genug

Kann Google Glass Datenbrillen für die Masse der Bevölkerung interessant machen?

Laut einer Bitkom-Umfrage möchte angeblich jeder Fünfte Datenbrillen wie Google Glass in Deutschland nutzen. Dabei zeichnet sich eine klare Konzentration der Datenbrillen interessierten Technikfans bei Jugendlichen und Männern ab. Obwohl die Datenbrille “Google Glass” noch nicht im Handel erhältlich ist, steigt das Interesse für die Realität erweiternde Brillen immens. Das Google Marketing für seine AR-Brille hat in den USA schon mehr als 10.000 interessierte Entwickler und Testpersonen in seinen Bann gezogen. Diese konnten kürzlich jeweils drei weitere potentielle Google Glass Testpersonen angeben, welche mit der Zahlung von 1.500,- $ die innovative Datenbrille beziehen können. Dieser Feldtest für Smarbrillen und Augmented Reality Geräte ist bisher einzigartig und die ideale Testwiese für eine erfolgreiche Einführung der Google Brille. Laut der repräsentativen Umfrage von BITKOM (Hightech-Verband) äusserten sich 20% der Befragten positiv über die Google Datenbrille. Mit einem tragbaren Computer wie “Glass” ergeben sich unzählige Vorteile, beispielsweise bei der Betrachtung von Emails, Navigationshinweisen oder Social Media Aktivitäten. Etwa 7% der Befragten können bereits heute die Absicht zum zukünftigen Kauf einer Datenbrille bestätigen und weitere 13% der Umfrageteilnehmer können sich den Brillenkauf vorstellen. Für knapp ein Drittel der Befragten ist die Einführung von Datenbrillen eher mit Skepsis behaftet, wobei ein weiteres Drittel die Anschaffung einer Datenbrille kategorisch ablehnt. Sicher ist wohl hingegen, das vorrangig jüngere Menschen das Google Gadget oder andere Datenbrillen nutzen werden, die schon heute nicht mehr ohne ihr Smartphone auskommen.

Ob die knapp 1.000 befragten Bundesbürger wirklich repräsentativ für die gesamte Bundesrepublik stehen, bleibt abzuwarten, noch zu gering sind das Interesse und die bereitgestellten Informationen über die realen Anwendungsmöglichkeiten von Datenbrillen im Alltag. Zudem ist die aktuelle NSA-Affäre nicht gerade förderlich für die Vorstellung einer Datenbrille, die von jedem und allem ständig Foto- und Videoaufnahmen produzieren kann. In unserer nicht repräsentativen, aber leidenschaftlich durchgeführten Umfrage hat Smartglasses24 festgestellt, dass die grosse Mehrzahl der Bürger noch überhaupt nicht von Google Glass, etwaiger Datenbrillen oder tragbaren Geräten für die Darstellung der erweiterten Realität Kenntnis genommen hat. Unsere Umfrage bei Akademikern, Handy-Shop Besitzern, Ärzten, Arbeitern und eigentlich quer durch die Bevölkerung hat ergeben, dass nur wenige überhaupt von diesem anstehenden Technologiesprung gehört haben. Nach der Hilfestellung und Erwähnung von Hollywood Blockbustern wie Iron Man, Avatar oder Minority Report konnte zwar ein Bezug zu den vielseitigen Möglichkeiten von Augmented Reality und innovativer Datenbrillen hergestellt werden, jedoch war der Fortschritt in der Entwicklung moderner Datenbrillen mehrheitlich unbekannt. Das die META Spaceglasses erweiterte Realität direkt vor dem Auge stattfinden lässt und man wie Tony Stark im Film “The Avengers” Gegenstände aus der virtuellen Welt mit der Realität verschmelzen lassen kann, ist wohl nur Technik-Bloggern und einer ausgewählten Fangemeinde bekannt, vielleicht noch den Beobachtern von Crowd Funding Plattformen, welche aktuell Projekte wie die Meta Datenbrille, GlassUp oder Telepathy ONE vermarkten.

Mit der Markteinführung von Google Glass wird die brillante Technologie rund um “Augmented Reality” sicherlich einen erheblichen Schub erfahren und hoffentlich zum neuen Technologie Trend werden.

Neue Google Glass Version soll weitere Tests bringen

Google Datenbrille in zweiter Auflage für Entwickler und Tester

Die zweite Version der “Google Glass” – Datenbrille steht Entwicklern und Augmented Reality Liebhabern zukünftig zur Verfügung.

Mit der Entwicklung einer innovativen Smartbrille für die freihändige Bedienung von Smartphone Anwendungen will Google Massstäbe setzen. Der Markt für tragbare Geräte wächst rasant, Produktinnovationen wie die Samsung Galaxy Gear Smartuhr öffnen den Weg für die erweiterte Realität der Zukunft. Ob Google mit “Glass” Augmented Reality Applikationen in eine neue Dimension führt, bleibt abzuwarten, jedoch kann man sicher sein, dass die Google Datenbrille besonders bei Technik-Fans einen Boom für AR-Geräte auslösen wird, ähnlich wie das Apple Iphone den Telekommunikationsmarkt revolutionierte.

Aktuelle Glass Explorer können sich nun über die nächste Generation der Google Glass Brille freuen. Brillentester erhalten die Chance, ihr bisheriges Modell kostenlos gegen eine neue Variante auszutauschen. Ebenso erhalten die Testpersonen die Möglichkeit, drei weitere Personen zu empfehlen, welche die neue Google Glass Hardware ausprobieren können. Allerdings müssen neue Glass Benutzer $1.500,- für die Datenbrille an Google überweisen, um in den Genuss der smarten Brillentechnologie zu kommen.

Augmented Reality mit Google Glass erleben

Wenn jemand seine Smart-Applikationen nicht mehr über das Touchpad des Smartphones, sondern über die intuitive Sprachsteuerung von Google Glass bedienen möchte, dabei den noch recht hohen Preis berappen kann, der wird in den Genuss der ersten massentauglichen AR-Brille kommen, die neben exklusivem Design vor allem die Fähigkeit aufweist, virtuelle und reale Welt zu verbinden.

Mit Google Glass die Welt entdecken – #throughglass :

Wenn in den nächsten Wochen die neue Version von Google Glass online zu kaufen ist, werden also insgesamt etwa 40.000 Datenbrillen im Umlauf sein. Betrachtet man die Verkaufszahlen des kürzlich vorgestellten Apple Iphone 5S so ist die Zahl der Google Brillen doch recht beschaulich – Apple verkaufte binnen weniger Tage mehr als 5 Millionen iPhones.

Kann die Google Brille zum Türoffner für die erweiterte Realität werden?

Diese Zahlen scheinen aber noch weit in der Zukunft zu liegen, denn bisher hat Google sich noch zu keinem Start für sein Google Glass Projekt und der Vermarktung an die breite Öffentlichkeit geäussert. Viele Aussagen deuten jedoch auf einen Start im zweiten Quartal 2014 hin – die Google Strategen arbeiten wohl zur Zeit an der passenden Vermarktungsstrategie der Datenbrille. Viele Beobachter fragen sich, ob die neuen Google Shop-in-Shop-Systeme ( der erste Google-Store Deutschlands öffnete gerade in Hamburg ), der Google Playstore oder eine andere Verkaufsstrategie für den Vertrieb der Smartbrille genutzt wird. Apple, einer der grössten Konkurrenten von Google, hat mit seinen Apple Stores in bevorzugten Lagen deutscher Grossstädten einen Hingucker und Basar für innovative Technologie kreiert.

In der zweiten Version der Google Glass Brille sollen einige Hardware-Bugs behoben worden sein, zudem gibt es einen Ohrhörer, der nun die Knochenschall-Technik erweitern soll. Einige “Glass Explorer” haben über fehlerhafte Funktionsweisen der Knochenschalltechnik berichtet, so dass Google mit herkömmlichen Ohrhörern nachbessert.
Welche weiteren Hardwareveränderungen bei der neuen Glass Version integriert werden, bleibt nur Spekulation, wobei die Integration von “Sehstärke” in das tragbare Gerät eines der am meisten erwarteten Features ist.

Wer auch immer zu den knapp 40.000 Testen von Google Glass gehört, darf sich erfreuen, beim Beginn einer neuen technologischen Ära beizuwohnen und aktiv beizutragen.

ChipSiP Datenbrille – Erweiterte Realität mit HD-Display

ChipSiP Datenbrille aus Taiwan mit HD-Display

Smart GlassesDas Technologie Unternehmen ChipSip aus Taipeh in Taiwan ist einer der führenden SiP Hersteller ( System-in-Package ). Der Anbieter von SiP-Lösungen hat eine ChipSiP Datenbrille vorgestellt. Das HD-Display der Smartbrille läuft auf dem Androide-Betriebssystem und ermöglicht Liveaufzeichnungen per Video sowie Live Übertragungen über das Head-up-Display der Smartbrille. Zu den technischen Details der ChipSip Datenbrille gehört ebenso ein synchronisiertes (gespiegeltes) Brillen und Smartphone-Display.
Die Smartbrille von ChipSip basiert auf einem 5-in-1-System. Dazu gehören ein Augmented Reality basierter DualCore-Anwendungsprozessor mit 1,5 Ghz, zwei einzigartige DDR3L-RAM-Blöcke und zwei NAND-Blöcke als Flashspeicher. Das HD-Display mit 720p, einem Sensor mit 9 Achsen, GPS, einer hochauflösenden Kamera und eingebauten Mikrophon. Die ChipSip Smartbrille ist wie die Google Glass Datenbrille für eine erweiterte Darstellung von Smartphone Applikationen direkt vor dem Auge geeignet. Mit der Miniaturisierungstechnologie ermöglichen ChipSiP Datenbrillen einen hohen Tragekomfort für den Brillenträger. Mit der Augmented Reality Brille von ChipSiP wird die Realität erweitert, Informationen werden vor dem Auge dargestellt und müssen nicht mehr auf dem Smartphone abgelesen werden – eine freihändige Bedienung ist möglich. Die eingeblendeten Informationen und AR-Apps können neben den alltäglichen Beschäftigungen einfach und bequem im HD-Display abgerufen werden.

Wearable Computing – Technologie der Zukunft.

ChipSiP möchte zu einem führenden Datenbrillen Hersteller werden und Trends für tragbare Computer setzen. Mit WiFi Miracast verfügt die Smartbrille über die notwendige Technik, um das Smartphone-Display parallel auch auf dem Head-up Brillendisplay darzustellen. Somit können freihändig alle Anwendungen vom Smartphone bedient werden. Die ChipSiP Datenbrille ist bisher noch nicht als Prototyp verfügbar, ebenso gibt es noch keine Datenbrillen Fotos der ChipSiP Smartbrille.
Es bleibt abzuwarten, ob die Augmented Reality Brille mit Google Glass konkurrieren kann. Noch ist die Google Glass Brille das Nonplusultra für smarte Brillentechnologie von Morgen. Kein anderer Datenbrillen Hersteller hat bereits einen ähnlichen Marktversuch mit über 10.000 Datenbrillen hinter sich – für die Google Smart Glasses werden bereits zahlreiche Apps entwickelt, die im kommenden Jahr für das AR-Geräat zur Verfügung stehen. Bei Smartglasses24 beobachten wir die weitere Entwicklung der Smartbrille aus Taiwan.

Datenbrillen in Deutschland kaufen

Datenbrillen online kaufen – wird Google Glass in Deutschland erfolgreich?

Datenbrillen sind ein großes mediales Thema, seit Google Glass für Anfang 2014 angekündigt wurde und bereits rund 10.000 Test-User die Google-Ausgabe einer “Datenbrille” (die eigentlich keine Brille ist) bewertet haben. Google Glass scheint daher die ultimative, gar einzige Datenbrille überhaupt zu sein. Dabei gibt es in Wahrheit weitaus mehr Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich dieser Thematik angenommen haben. Apple forschte schon 2006 an einem vergleichbaren Projekt (und ließ es wieder in der Schublade verschwinden, weil die Zeit noch nicht reif schien), eine andere Entwicklung kommt vom deutschen Fraunhofer-Institut. Diese Datenbrille gilt als Europas Vorzeigeprojekt auf diesem Sektor, das sich in eine andere Richtung als die amerikanischen Pendants bewegt.

Was macht die “Datenbrille”?

Zunächst einmal: Es handelt sich um ein vor das rechte Auge geschobenes Glasprisma, auf das Bilder aus dem Internet, der bordeigenen Kamera oder einem mitgeführten Minicomputer projiziert werden und das an jede Brille angebracht werden kann. Hinzu kommen Kamera, Mikrofon, Lautsprecher (Ohrknochenhörer) und diverse Sensoren, selbst ein Touchpad, Übertragungsmöglichkeiten für WLAN und Bluetooth sowie alle nötigen Schnittstellen und Bedieneinrichtungen. Der Begriff “Datenbrille” wird sich durchsetzen, auch wenn der für das Google Glass zuständige Sergey Brin noch 2013 betonte, es sei “keine Brille, nur ein Glas!” Im Prinzip redet die Welt nur noch von der Datenbrille, bleiben wir also dabei. Diese Datenbrille erzeugt eine Augmented Reality, also eine erweiterte Realität, denn das Blickfeld des Nutzers wird mit Informationen und zusätzlichen Bildern angereichert. Die Möglichkeiten sind dabei sehr vielfältig: Beispielsweise wäre es denkbar, auf einen Punkt in der Ferne zu fokussieren und die Entfernung bis dorthin angezeigt zu bekommen. Die Gesichtserkennung – von Datenschützern heftig kritisiert und wohl bislang noch nicht umgesetzt (oder öffentlich nicht zugegeben) – ist ein weiteres Feature, ebenso könnte zu die Brille zu Gebäuden der Umgebung die passenden Informationen liefern. Auch geschichtsträchtige Führungen wären denkbar, etwa in den Ruinen historischer Bauwerke wie dem römischen Kolosseum: Dort könnte der Computer Schlachten vor das Auge einspielen, wie sie dort in antiken Zeiten stattgefunden haben. Beim Fahrradfahren weist die Brille den Weg, bei einer Reparatur zeigt sie die Stelle, wo das Kabel festzuklemmen ist. Praktisch alles, was in eine Software und auf unser Gesichtsfeld passt, spielt die Datenbrille ein. Die reale Welt wird durch virtuelle Realität aufgepeppt – das ist das Prinzip der Augmented Reality, das es in anderen Anwendungen auch schon gibt. So zeigen etwa Ferngläser schon Entfernungen an, auf Smartphones werden Geodaten zur Umgebung eingespielt. Die Datenbrille macht das alles noch komfortabler und wirklichkeitsnäher.

Unterschiede zwischen Google Glass und der Brille des Fraunhofer-Instituts

Google Glass wird über die Stimme, Kopfbewegungen und einen Touchpad gesteuert, zudem können die Nutzer permanent online bleiben. Die mitgeführte Kamera ermöglicht die Interaktion mit dem Netz, alles Gesehene kann der Nutzer mit anderen teilen. Auch Games wären in der Echtwelt möglich. Über diese Features verfügt die Fraunhofer-Brille nicht, dafür aber über eine Augensteuerung, die als Weltinnovation gilt. In die Brille ist eine Kamera integriert, die nicht die Umgebung, sondern das Auge des Nutzers filmt, das mit Infrarotlicht aus der Brille angestrahlt wird (für den Menschen nicht sichtbar) und dieses reflektiert. Die aufgenommenen Daten verarbeitet ein Mikroprozessor, er misst die Blickbewegungen, kann Blinzeln ignorieren und damit die Fraunhofer-Brille so steuern, wie es der Nutzer vorgibt. Dieser ruft mit den Augen die digital eingespielten Inhalte ab und schafft sich so allein durch Augenbewegungen eine Augmented Reality, die wesentlich komfortabler gestaltbar sein könnte als mit Google Glass und seiner Gesten- und Stimmsteuerung. Das ganze, am Fraunhofer COMEDD entwickelte System nennt sich Eyetracking im OLED-on-CMOS basierten Mikrodisplay und soll beispielsweise bei freihändigen Arbeiten zum Einsatz kommen, bei denen der Nutzer permanente Informationen benötigt, ohne den Blick von seiner Haupttätigkeit abzuwenden – Chirurgen dürften das Paradebeispiel sein, aber auch Mechaniker bei kniffligen Aufgaben, Piloten oder Menschen, die etwa in großen Höhen arbeiten. Alltagsanwendungen haben die Fraunhofer-Forscher ebenfalls auf der Agenda: Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung, auch ältere Personen können mit ihren Augenbewegungen Signale aussenden, ein sehr praktischer und dabei harmlos erscheinender Nutzen wäre allein die Steuerung des Fernsehprogramms mit den Augen. Die Fraunhofer-Abteilung IOSB, zuständig unter anderem für Optronik, entwickelt derweil Programme zur Blickverfolgung, das gesamten Fraunhofer-Forschungsteam erhielt auf der diesjährigen CeBIT den Innovationspreis-IT 2013. Erste Interessenten testen derweil die Fraunhofer-Brille, es geht um Anwendungen für die Industrie und die Medizin, den Sicherheits- und Produktionsbereich. Wie Google Glass sind auch die Fraunhofer-Brillen noch Prototypen, die ihre Praxistauglichkeit erst beweisen müssen. Es gibt sie bereits in drei Probier-Varianten (“Kits”), die über Referenzanwendungen wie etwa “Panorama” verfügen, mit der auf einer Weltkarte der jeweils vom Nutzer angeblickte Ausschnitt vergrößert wird – allein durch Augenbewegungen. Auch das Auslösen einer Kamera und die Datenprojektion ins Blickfeld eines Nutzers sind mit den Fraunhofer-Brillen möglich.

Datenbrillen – Technologie für erweiterte Realität

Verfügen Datenbrillen über verstecktes Potential für die Technik der Zukunft?

Die Technik der Datenbrillen aus Sicht der Entwickler beschreibt einer der Ingenieure, der an der vom Fraunhofer-Institut konzipierte Datenbrille mitgearbeitet hat. Bei der mit dem IT-Innovationspreis 2013 ausgezeichnete Brille handelt es sich um ein interaktives Modell mit bi-direktionalem OLED-Mikrodisplay.

Der Entwickler über seine Datenbrille

Fast jeder Mensch kennt die Situation auf einem riesigen Bahnhof im Ausland: Unter Zeitdruck muss das richtige Gleis zum Anschlusszug gefunden werden. In Europa und Nordamerika mag man sich noch zur Not zurechtfinden, wenn aber die Schriftzeichen an den Bahnsteigen kyrillisch, arabisch oder chinesisch sind, habe ich mir schon oft ein Accessoire wie unsere jetzt entwickelte Datenbrille gewünscht. Ich bräuchte damit nur auf die Bahnsteigbeschilderung schauen, die eingebaute Kamera liest die fremde Schrift ein, der integrierte Minicomputer übersetzt sie ins Deutsche. Ich sehe also neben dem realen Schild einen virtuellen deutschen Text, ein sehr praktisches Beispiel für die erweiterte Realität. Mein Smartphone muss ich nicht mehr aus der Hosentasche kramen, die Hände bleiben beide frei für das Gepäck – wie praktisch. Mir bleibt nur noch, in die richtige Richtung zu schauen, was ich zwangsläufig mache, und mit meinen Augen das Schild auszuwählen, dessen Schrift der Brillencomputer übersetzen soll. Die Brille liest mir meine Wünsche von den Augen ab, das besorgt der eingebaute Infrarotsensor. Auch den richtigen Weg vom Punkt A nach B kann mir die Brille virtuell mit Pfeilen anzeigen, ein Verlaufen auf dem riesigen fremden Bahnhof gibt es dann nicht mehr. Natürlich müssen wir Entwickler uns die Mühe machen, all das in die Software der Brillen einzuprogrammieren, auch fragt es sich, wie schnell die Brille von Fahrplanänderungen erfährt (über das Internet ist das möglich). Personen mit körperlichen Einschränkungen werden besonders von den neuen Brillen profitieren. Man denke an ein Wissenschaftsgenie wie Stephen Hawking, der inzwischen weder über Sprache noch über Handbewegungen kommunizieren kann. Er nutzt jetzt schon einen mit Augenbewegungen gesteuerten Sprachcomputer, unsere Datenbrille dürfte ihm die Unterhaltungen und das Publizieren seiner Ideen in Zukunft noch um einiges leichter machen. Sein bisheriges Equipment fällt immer noch recht groß aus. Dieses Problem haben sehr viele Nutzer der Vorläufertechnologien unserer Datenbrille, die allesamt noch schwerfällig und für die praktische Anwendung nur begrenzt geeignet sind.

Die Datenbrille im praktischen Arbeits- und Lebensalltag

Ich versetze mich als Entwickler in einen Monteur hinein, der einen schwierigen Wartungsauftrag durchzuführen hat. Im Gewirr der Kabel und Schrauben in einem Flugzeugrumpf zeigt mir die Datenbrille die richtige Schraube, ihren Platz und zusätzlich das Anzugsdrehmoment. Während ich es sehe, kann ich die Arbeit ausführen – ein Hin- und Herschauen von Plänen zu Teilen und und Werkzeugen gibt es nicht mehr. Und noch einen Vorteil liefert die Datenbrille: Ihre virtuellen Darstellungen sehen exakt so aus wie die tatsächliche Realität, in diesem Fall die Schrauben. Wie oft habe ich schon über schematischen Ausdrucken gebrütet, um das richtige Teil zu identifizieren? Das setzt sich im Alltag fort, wenn wir an unsere Bemühungen denken, um einen Schrank zusammenzubauen. Dass IKEA-Möbelstücke und ihr Aufbau jede Paarbeziehung gefährden können, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Daran haben alle Kollegen unseres Entwicklerteams gedacht, als wir die Datenbrillen entwickelten. Natürlich dachten wir auch an Chirurgen bei Operationen und an Rettungsassistenten auf dem Weg durch den Großstadtdschungel zum Patienten, an Jäger auf der Pirsch und Touristen beim Sightseeing, denen die Datenbrille Informationen über die gerade angeschaute Umgebung liefert. Zu unserem Team gehören seit fünf Jahren die führenden OLED-Technologen und Schaltkreisdesigner des Fraunhofer-Instituts.

Technische Innovationen der Datenbrille

Die Technik ermöglicht es uns inzwischen, nur noch 2 x 2 cm große Mikrodisplays zu bauen, deren Auflösungen der eines handelsüblichen PC-Monitors entspricht. Für den Prototypen unserer Datenbrille entwickelten wir stromsparende OLED-Mikrodisplays, die effizienter arbeiten als herkömmliche LCDs. Ihre Technik basiert auf der separaten Beleuchtung nur derjenigen Pixel, welche das aktuelle Monitorbild gerade benötigt, während die LCD-Technik genau umgekehrt vorgeht: Es leuchten immer alle Pixel, die nicht benötigten werden abgedunkelt. Das Bild auf dem Mikrodisplay wird dann optisch wie bei einer Lupe vergrößert, was das eigene Kino in der Brille möglich macht. Die Steuerung erfolgt allein über die Augenbewegungen – darauf sind wir Entwickler vom Fraunhofer-Institut besonders stolz.

Datenbrille Google Glass die Technik der Zukunft?

Sind Augmented Reality Datenbrillen der Wegbereiter für ein neues Technik-Zeitalter?

Revolutionäre technische Entwicklungen wie die Google Smartbrille weisen zweifellos in die Zukunft. Doch wie lange sie angesichts neuer Technologietrends innovativ sind und wie sie unsere Lebens- und Arbeitswelt verändern werden, kann heute noch niemand sagen. Technologische Entwicklungen geschehen heutzutage so rasant wie nie zuvor. Möglicherweise implantiert man uns in fünf Jahren einen Datenchip ins Auge, weil Brillen nun einmal lästig sind. Auch die Google Datenbrille wird uns früher oder später vor Probleme stellen, von denen wir heute noch nichts ahnen. Sie konfrontiert uns mit einer “erweiterten Realität”, auf Englisch “augmented reality” genannt. Waren die virtuelle und die reale Welt bisher zwei verschiedene Dinge, die nicht an allen Orten gemeinsam verfügbar waren, verschmelzen sie jetzt. Mit den Google Smart Glasses hat man den Bildschirm, auf dem man Nachrichten lesen und sämtliche Smartphone-Applikationen nutzen kann, immer vor Augen.

Google bringt die erweiterte Realität vors Auge.

Wie das Leben sein wird, wenn wir alle in der Google Augmented Reality leben, wissen wir nicht. Vor kurzem schien es uns noch unvorstellbar, dass jeder zweite Bundesbürger ein Smartphone besitzen und ständig damit beschäftigt sein würde. Wir riskieren heute ohne zu zögern, beim Autofahren durch das Lesen von Nachrichten oder das Schreiben von SMS abgelenkt zu sein. Wir haben oft keinen Blick mehr für die Natur. Ob Google erweiterte Realität zu uns bringt oder uns von der Realität unserer direkten Umgebung ablenkt, ist eine interessante Frage. Ob unsere realen Freunde oder die Familie noch so wichtig sein werden wie die virtuellen Kontakte, bleibt abzuwarten. Die Datenbrille ermöglicht zweifellos neue Wege in der Kommunikation. Entsprechend hoch ist das weltweite Interesse. Jeder möchte wissen, wie es ist, sich Twitter-Botschaften, Stadtpläne, Adressbücher, Online-Spiele oder E-Mails direkt auf die Gläser der Google AR-Brille projizieren zu lassen. Dem immensen Interesse an neuen Technologien wie der Google Brille fallen derzeit berechtigte Fragen nach Datenschutz, Gesundheitsrisiken oder dem Verlust von Interesse für bisher wichtige Lebensinhalte zum Opfer.

Wie funktioniert Google Glass? Hier das Image-Video der Google Datenbrille.

Nun ist ja die Google Augmented Reality Datenbrille nicht wirklich eine neue Idee, sondern nur eine, die jetzt dem Mainstream zur Verfügung gestellt wird. Zuvor wurden ähnliche Smart Glass Technologien bereits von Hubschrauberpiloten genutzt. Sie konnten sich besser auf das Fliegen konzentrieren, wenn sie alle wichtigen Flugdaten direkt vor Augen hatten. Hollywoodfilme wie “Iron Man” brachten die revolutionären Smartbrillen auf die Leinwand und an ein Millionenpublikum. Neben der 3D-Brille von Google kommen bald auch serienreife Modelle anderer Hersteller auf den Markt. Doch die meisten Interessenten würden wahrscheinlich die Smartglasses von Google kaufen, weil Google einen riesigen Vermarktungs-, Technologie- und Imagevorsprung hat. Man kann die Google Datenbrille ab 2014 im Google Glass Store kaufen. Wie groß die weltweite Nachfrage nach Google Augmented Reality Applikationen sein wird, ist heute noch nicht absehbar. Inwieweit wir zukünftig von Branchenriesen wie Google manipulierbar werden, auch nicht. Google Glass wird unser Leben revolutionieren – aber ob dies immer zum Besseren geschieht, bleibt vorerst offen. Die Möglichkeiten großer Technologiekonzerne, ihre Marktmacht für eigene Zwecke zu nutzen, muss man nicht erwähnen. Klar ist aber auch, dass es in der Bevölkerung ein großes Interesse an Zukunftstechnologien gibt. In jedem von uns steckt ein Gen von Daniel Düsentrieb, dem legendären Erfinder aus den Walt Disney Comics. Wir möchten heute Science Fiction nicht mehr nur als Buch oder Hollywood-Movie konsumieren, sondern tatsächlich erleben. Im Übrigen hat man jeder neuen Technologie Widerstände und Warnungen entgegen gestellt. Manche haben sich als wahr, andere als überzogen erwiesen. Trotzdem besteht die reale Gefahr, dass wir irgendwann unseren einzigartigen Planeten unserer Technologiegläubigkeit opfern, um in ferner Zukunft einen anderen zu besiedeln. Unsere Euphorie und die Medienhype um die Google Videobrille machen uns möglicherweise immer blinder für anderes.

Smartbrille Google Glass im Online Shop oder Google Store?

Im Google Glass Online Shop überwiegt jedoch ganz klar unsere Technologiebegeisterung. Der Fortschritt ist durch Bedenkenträgerei nicht aufzuhalten. Außerdem ist bereits jetzt ersichtlich, dass die Nutzung der Google Glass Technologie zahlreiche Vorteile bietet. Ältere Menschen kommen mit der Technologie von Computern, Tablets, Touchscreens oder Smartphones nicht mehr klar. Für sie gehen die technischen Entwicklungen zu schnell. Senioren erkennen außerdem nicht immer den Nutzen, den solche Technologien gerade für sie haben könnten. Die Google Videobrille ermöglicht per Sprach- und Gestensteuerung, moderne Kommunikationswege zu nutzen. Man kann damit Videos aufnehmen und Informationen abrufen – zum Beispiel einen Stadtplan. Von Bluetooth und WiFi-Nutzungen müsste man alte Menschen erst überzeugen. Noch ist der für die breite Öffentlichkeit angedachte Google Glass Preis so hoch, dass diese innovative Technologie nur älteren Menschen mit Geld zur Verfügung stünde. Man rechnet trotzdem mit einem möglichen Absatz von 100 Millionen Smartbrillen bis ins Jahr 2020. Dabei ahnt man auch als technologischer Laie, dass die technologische Entwicklung ähnlich rasant wie beim Smartphone voran gehen wird. Menschen, die unbedingt das jeweils neuste Modell von Google Glas kaufen würden, wird es genug geben – zumindest bis der Hype um die Google Datenbrille abflaut. Schon bald werden eine Google Smartbrille und eine Google AR App in unserem Alltag normal sein.

Google ist mit seiner Datenbrille “Glass” nicht alleine.

Klar ist aber auch, dass die großen Konkurrenten von Google nicht schlafen. Auch sie tüfteln an zukunftsweisenden Smart Eyewear Modellen und Technologien. Wo ein technologischer Trend zu erkennen ist, springt man als Technologiekonzern auf – und setzt nach Möglichkeit neue Trends in Bewegung, die einem Konkurrenten die Marktmacht anjagen. Es ist ein schnelles und riskantes Geschäft. Wer den Zug der Zeit verpasst, wird zurückgelassen. Ob die Augmented Reality unsere Realität tatsächlich erweitern oder den Blick für Teile der Realität beschränken wird, muss man abwarten. Die mobilen Internetapplikationen der Google Datenbrille sind bisher abhängig von einem Smartphone mit hoher Rechenleistung. Unsere Lebenswelt wird dadurch interaktiver. Wir werden in einer immer stärker vernetzten Lebenswelt ständig mit digitalen Medien verbunden sein. Ob das in jeder Lebenssituation erstrebenswert ist, müssen wir erst noch herausfinden.