Sony Videobrille für Chirurgen und Ärzte

Smartbrille im OP : die 3D-Videobrille von Sony im Kurzportrait.

Sony, der japanische Konzern für Unterhaltungselektronik verkauft schon seit einigen Jahren Video Eyewear und Smartbrillen. Die Sony Videobrillen lassen sowohl Filme als auch Spiele in dreidimensionaler Perspektive betrachten. Die smarte Technologie von Sony soll in Zukunft auch in der modernen Medizin eingesetzt werden. Die 3D-Brille soll die Technik beim Endoskopieren durch einen Chirurgen revolutionieren und bessere Resultate in der Endoskopie liefern. Die Smartbrille von Sony, welche bei endoskopischen Untersuchungen eine bessere Arbeitsweise des Chirurgen ermöglichen soll, ist bereits in Japan als medizinisches Instrument zugelassen. Ob eine weltweite Lizensierung der 3-D Brille von Sony geplant ist, hat der japanische Elektronikkonzern bisher noch nicht publik gemacht. Wenn Chirurgen die Sony Datenbrille mit 3D-Darstellung im Operationssaal benutzen, ermöglicht ihnen die Smartbrille das aufrechte Arbeiten im Stehen, wobei der Kopf des Arztes nach unten als auch nach vorne gerichtet sein kann. Die Sony Brille HMZ-T2 steht Modell für die technische Ausstattung der neuen Chirurgen Videobrille HMM-3000MT von Sony. Die Smartbrille HMM-3000MT hat ebenfalls zwei mit 720p ausgestattete OLED-Displays. jedoch ist die Videobrille für Chirurgen anders ausbalanciert und verfügt über ein differenziertes Brillendesign. Die Videobrille kann sowohl zweidimensionale als auch 3D-Darstellungen für den Arzt möglich machen, abhängig von der endoskopischen Untersuchung. Die Sony Smartglasses sind im Gegensatz zur konkurrierenden Smartbrille Occulus Rift, einer Virtual Reality 3D-Brille oder den Videobrillen vom Smartbrillenhersteller Vuzix, komfortabler zu tragen und bedecken nicht das gesamte Sicht- und Blickfeld des Brillenträgers.

Zahl der Smartbrillen Hersteller noch übersichtlich

Abzuwarten bleibt, ob in Zukunft auch eine Samsung Smartbrille, Apple Iglasses oder eine Microsoft Smartbrille für Augmented Reality Anwendungen auf den Markt kommen. Sicherlich können die großen Smartphone Hersteller und Softwareproduzenten nicht ewig den Blick vor GoogleGlass verwehren – spätestens wenn die Google Glass Smartbrille im kommenden Jahr für Technik begeisterte Konsumenten zu kaufen ist, werden einige IT-, Technologie- und Kommunikationsunternehmen auf den Zug der smarten Brillentechnologie aufspringen. Die Erwartungen an die intelligente Brillentechnologie von Google ist entsprechend hoch, Facebook-Freunde einen Screenshot schicken, Twitter Videos direkt aufnehmen oder den Stadtplan direkt vor Augen – der Facettenreichtumg der Google Smartbrille ist schier grenzenlos.

 

Telepathy ONE – Smartbrille besser als Google Glass

Smartbrille Telepathy “One” fordert Google Glass Datenbrille

Datenbrille OneTelepathy – so heisst ein US Startup Unternehmen, dass sich aktuell in der Entwicklungsphase seiner Datenbrille “One” befindet. Durch das Beteiligungskapital von Investmentfirmen und professioneller Kapitalanleger wird auf eine Marktreife im kommenden Jahr gesetzt. Der Verkauf der Smartbrille One soll 2014 starten und eine Alternative zur Google Glass Datenbrille werden, die der Internetkonzern ebenfalls im kommenden Jahr an die breite Masse verkaufen möchte. Wearable Computing Geräte wie Telepathy One, Google Glass, Meta Spaceglasses oder GlassUp stehen in den Startlöchern für eine neue technische Revolution auf dem Kommunikations und Smartgerätemarkt.
Das Telepathy One wird mit einem 5-Mio-$-Investment von Firsthand Technology Value Fund finanziert – nicht wie beispielsweise Smartbrillen Konkurrent GlassUp durch Crowdfunding – und wird nun mit dem Investmentkapital den aktuellen Design sowie technischen Marktanforderungen angepasst, um ab 2014 die Smartbrille im Online-Shop zu verkaufen.
Der Wearable Computer ONE wird im Gegensatz zu Google Glass keine Smartbrille, sondern eher Smart-Bügel werden. Die Symbiose zwischen Mensch und Smart Device ist einem Bügel ähnlicher, der den gesamten Hinterkopf umschliesst und mit Ohrstöpseln am Benutzer fixiert wird. Die Smartbrille One wird über Bluetooth mit einem Tablett oder Smartphone verbunden. Der Smartbrillen Hersteller Telepathy verspricht für sein “One” eine Live-Video-Funktion, mit der man Freunde und Geschäftspartner mit einem Live-Feed am Gesehenen teilhaben lassen kann. Eine ähnliche Funktion bietet Google Glass in den Hangouts über Google+ und wird somit wohl nicht überzeugendes Verkaufsargument für die Telepathy One werden.
Der Projektor, welcher digitales Bild in das Sichtfeld des One-Benutzers projeziert, fällt kleiner als bei Google Glass aus, ebenso verzichtet das Telepathy One auf aufwendige Knochenschall-Lautsprecher wie bei der GoogleGlass Datenbrille. Ob die Telepathy One ein ebenbürtiger Konkurrent für Google Glass Smartbrillen werden kann, wird sich im kommenden Jahr herausstellen, wenn sowohl Google’s Datenbrille als auch die Telepathy One Smartbrille beim Endkunden erhältlich sind.