Atheer Labs Datenbrille – Vision für Augmented Reality

Die erweiterte Realität mit Atheer Labs’ Datenbrille in neuen Dimensionen kennenlernen.

Der Datenbrillen-Hersteller Atheer Labs aus dem kalifornischen Mountain View hat mit der AtheerOne Datenbrille eine neue Vision in Sachen Augmented Reality auf den Weg gebracht. Der Prototyp der Smartbrille ist Anfang 2014 für Entwickler zu kaufen – mit dem Development Kit der AR-Brille können interessierte App-Entwickler an der Funktionalität für Augmented Reality Anwendungen mitwirken und auf der hauseigenen Entwicklungs-Plattform innovative 3D-Apps konfigurieren.

Atheer Labs Datenbrille auf den Spuren von Google Glass.

Die neuartigen Bedienungselemente und aussergewöhnliche Anzeigenvielfalt von Datenbrillen macht diese zum Hauptkonkurrenten der Smartphones im Segment der Wearable Computing Devices, auch “Wearables” genannt. Das Video von Atheer Labs zeigt die differenzierten Anwendungsbeispiele von Datenbrillen in der erweiterten Realität. Ob Visualisierung der Möbeleinrichtung oder anschliessender Kauf per virtueller Unterschrift, die Möglichkeiten in der erweiterten Welt von Atheer Labs lässt eine interessante Zukunfstgestaltung mit smarter Brillentechnologie erahnen. Vor allem das Google Glass Datenbrillen Konzept sorgte in den letzten Monaten für Aufruhr in der Technologie-Szene. Mit dem Projekt Glass hat Google den Weg in die erweiterte Realität beschritten und insgesamt mehr als 10.000 Datenbrillen an Entwickler und Tester verkauft. Bisher nur in den USA erhältlich, können Konsumenten die intelligente Brillentechnologie mit zukunftsweisenden Augmented Reality Anwendungen im Alltag ausprobieren. Wann die Google Brille in Deutschland vorgestellt wird, bleibt abzuwarten, denn noch gibt es keine veritablen Informationen zum Google Glass Launch in Europa.

“Glass” Datenbrille – Google greift Smartphones an

Google Glass als Türöffner für innovatives Wearable Computing?

Viele fragen sich, ob Google Glass das Potential als eigenständige Technologie hat. Werden Datenbrillen wie Google Glass in Zukunft immer noch aktuell sein und möglicherweise eine neue Ära der tragbaren Computergeräte einleiten? Die Antwort gibt Google’s Senior Developer Advocate Timothy Jordan, der anlässlich des Google Glass Updates der Datenbrille die Okulare Technologie als grundlegende Veränderung in der Benutzeroberfläche von smarten Kommunikationsgeräten beschreibt.

Der Google Mitarbeiter beschreibt die intelligente Brillentechnologie vom “Projekt Glass” als Quantensprung und Vorreiter für eine veränderte Form der Bedienung von zukünftigen “Wearable Computing” – Geräten. Als Beispiel führt Jordan dabei die QWERTZ-Tastatur auf, welche durch verschiedene technische Anpassungen zwar eine vereinfachte Eingabe ermöglicht, jedoch immer noch die gleiche Eingabemethode auf Endgeräten darstellt. Im Gegensatz dazu steht die einfache Sprachbedienung der Google Glass Datenbrille, die, gepaart mit einer intuitiven Gestensteuerung, dem Endverbraucher eine einmalige Bedienbarkeit ermöglicht.

Obwohl das Glass Konzept ein kurz aufflammendes Technologiespielzeug werden könnte, sieht Timothy Jordan in der Datenbrille die Zukunft der Eingabemethodik für smarte Kommunikationsgeräte. Google Glass offeriert eine nicht intrusive Eingabemöglichkeit über das eingebaute Mikrofon – wenn beispielsweise ein Foto aufgenommen wird, kann dieses per Sprachbefehl über Facebook oder Google+ geteilt und versendet werden.

Die erweiterte Realität mit Google Glass nimmt langsam Gestalt an. Die aktuellen Software und Hardware Updates der Datenbrille sowie der zunehmende Support für Glass Developer, die wachsende Zahl von Glassware Applikationen und eine grössere Schar von Testpersonen forcieren den Trend von Augmented Reality Geräten. Trotz dieser Euphorie für Google Glass als innovative Technologie verweist der pragmatische Google Mitarbeiter Jordan darauf, dass Datenbrillen andere Eingabegeräte wie das Smartphone oder ein Notebook nicht vollständig ersetzen werden, sondern eher eine intelligente Zusatzoption in der Handhabung zukünftiger Technologien und Anwendungen darstellen.

 

Google Glass mit WhatsApp als Chatfunktion

Die Datenbrille Google Glass ist noch in der Entwicklung – App Developer, Software- und Hardware Spezialisten arbeiten an einer massentauglichen Smartbrille für ein interaktives Anwendungserlebnis – da wird schon über mögliche Firmenübernahmen von Google gesprochen, um die Leistungsvielfalt der Datenbrille bei der voraussichtlichen Markteinführung 2014 zu erweitern. Zu den möglichen Übernahmekandidaten gehört unter anderem die WhatsApp Inc. mit dem beliebten gleichnamigen Kurznachrichtenservice Whatsapp. Das Unternehmen bietet eine fast kostenlose Kurznachrichten und Chatfunktionen für Smartphone-User an. Die jährlich 99 Cent kostende Smartphone-App soll dem Suchmaschinenriesen angeblich mehr als 1 Milliarde Dollar wert sein. Mit der Integration der whatsapp Technologie in die google Glass Datenbrille könnte das Unternehmen die interaktive voicechat-Funktion für Anwender anbieten. Wer eine Smartbrille wie GoogleGlass kaufen möchte, kann im kommenden Jahr auf die Enduservariante mit einer erheblich größeren Funktionsvielfalt als bei der aktuellen Entwicklerversion hoffen. Laut Google Chef Eric Schmidt wird der Konzern die Datenbrille Google Glass im Frühjahr 2014 der weltweiten Gemeinde für Wearable Computing zugänglich machen.

Telepathy ONE – Smartbrille besser als Google Glass

Smartbrille Telepathy “One” fordert Google Glass Datenbrille

Datenbrille OneTelepathy – so heisst ein US Startup Unternehmen, dass sich aktuell in der Entwicklungsphase seiner Datenbrille “One” befindet. Durch das Beteiligungskapital von Investmentfirmen und professioneller Kapitalanleger wird auf eine Marktreife im kommenden Jahr gesetzt. Der Verkauf der Smartbrille One soll 2014 starten und eine Alternative zur Google Glass Datenbrille werden, die der Internetkonzern ebenfalls im kommenden Jahr an die breite Masse verkaufen möchte. Wearable Computing Geräte wie Telepathy One, Google Glass, Meta Spaceglasses oder GlassUp stehen in den Startlöchern für eine neue technische Revolution auf dem Kommunikations und Smartgerätemarkt.
Das Telepathy One wird mit einem 5-Mio-$-Investment von Firsthand Technology Value Fund finanziert – nicht wie beispielsweise Smartbrillen Konkurrent GlassUp durch Crowdfunding – und wird nun mit dem Investmentkapital den aktuellen Design sowie technischen Marktanforderungen angepasst, um ab 2014 die Smartbrille im Online-Shop zu verkaufen.
Der Wearable Computer ONE wird im Gegensatz zu Google Glass keine Smartbrille, sondern eher Smart-Bügel werden. Die Symbiose zwischen Mensch und Smart Device ist einem Bügel ähnlicher, der den gesamten Hinterkopf umschliesst und mit Ohrstöpseln am Benutzer fixiert wird. Die Smartbrille One wird über Bluetooth mit einem Tablett oder Smartphone verbunden. Der Smartbrillen Hersteller Telepathy verspricht für sein “One” eine Live-Video-Funktion, mit der man Freunde und Geschäftspartner mit einem Live-Feed am Gesehenen teilhaben lassen kann. Eine ähnliche Funktion bietet Google Glass in den Hangouts über Google+ und wird somit wohl nicht überzeugendes Verkaufsargument für die Telepathy One werden.
Der Projektor, welcher digitales Bild in das Sichtfeld des One-Benutzers projeziert, fällt kleiner als bei Google Glass aus, ebenso verzichtet das Telepathy One auf aufwendige Knochenschall-Lautsprecher wie bei der GoogleGlass Datenbrille. Ob die Telepathy One ein ebenbürtiger Konkurrent für Google Glass Smartbrillen werden kann, wird sich im kommenden Jahr herausstellen, wenn sowohl Google’s Datenbrille als auch die Telepathy One Smartbrille beim Endkunden erhältlich sind.